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Alternativmedizin Edelstein-Therapie:
Kraft der Steine - Können Steine heilen?


Alternativmedizin Edelstein-Therapie:
Kraft der Steine - Können Steine heilen?
© Haiden-Baumann

Sie sollen Fieber senken, Zahnschmerzen lindern, Herz-Kreislauf--Erkrankungen vorbeugen und die Immunabwehr stärken. Damit nicht genug, wird ihnen jung und glücklich machende Wirkung nachgesagt. Nein, die Rede ist nicht von neuen Wunderpillen, sondern von einem der ältesten Heilmittel überhaupt: von Steinen.
Bestseller. Der aufgeklärte Mensch des dritten Jahrtausends reagiert auf derartige Verheißungen freilich – durchaus berechtigt – mit gesunder Skepsis. Dennoch steigt die Anzahl derer, die auf die heilende und vorbeugende Kraft der Edelsteine und Kristalle vertrauen, kontinuierlich. Ratgeber über Heilsteine verkaufen sich wie warme Semmeln, und die funkelnden Mineralien selbst sind die Bestseller in esoterischen Fachgeschäften.

„Steine haben eine magische Anziehungskraft: Schon kleine Kinder lieben es, damit zu spielen, oder wühlen im Kies“, erklärt Gabriele Altmann, 44, aus Wr. Neudorf, die ihr Wissen über die Kraft der Edelsteine in Seminaren weitergibt. Die studierte Biologin beschäftigt sich seit 15 Jahren mit dem Thema. „Natürlich war ich als Naturwissenschaftlerin anfangs skeptisch. Zunächst hat mich einfach die Schönheit der Steine fasziniert – sie haben ja eine gewaltige Ausstrahlung. Und dann erst habe ich bemerkt, dass, wenn man sich auf einen Stein einstimmt, tatsächlich etwas passiert. Man spürt die Energie des Steins als Wärme, Kribbeln oder auch als Druck im Körper. Blockaden lösen sich, und es finden Veränderungen auf seelischer wie auf körperlicher Ebene statt“, so Altmann.

Altes Heilmittel. Die therapeutische oder spirituelle Anwendung von Steinen – genannt Lithotherapie – ist freilich nicht neu. Schon in Urzeiten wurden Edelsteine als heilig verehrt und zum Schutz vor negativen Einflüssen getragen. Auch die mittelalterliche Heilerin Hildegard von Bingen, deren naturärztliches Wissen in den letzten Jahren neu entdeckt wurde, befasste sich in ihrem umfassenden Werk „Physica“ (1154) eingehend mit der Anwendung von Gesteinen und Mineralien.

Wie wirken die Steine? Heute weiß man, dass Heilsteine bei äußerlicher Anwendung auf zweierlei Ebenen wirken: zum einen über die Kraft der Farben, zum anderen über Schwingungsenergien. So etwa bewirkt die Farbe Rot einen Aktivitätsschub, während die Farbe Grün Ruhe vermittelt und – laut Grundsätzen der Farbtherapie – Heilungsprozesse fördert.

Fast noch schwerer vorstellbar ist die wissenschaftliche Tatsache, dass, wie alle Materie, Steine aus kleinsten Teilchen, den Atomen, bestehen, die sich ständig hin und her bewegen. Das Schwingen der Atome erzeugt Energie, die auf den Menschen Einfluss hat. Während nun aber die Schwingungen von Computern oder Betonwänden Unbehagen oder gar Kopfschmerzen auslösen, dringen die positiven Schwingungen der Edelsteine heilend, harmonisierend oder schützend in unseren Organismus ein. Diese Schwingungen sind, ähnlich der Kraft eines Magneten, nicht sichtbar, aber sehr wohl fühl-bar. „Frauen sind diesbezüglich meist aufgeschlossener als Männer. Sie spüren beim Auflegen der Steine sehr bald, dass sich in ihrem Körper etwas tut, und wollen dann immer mehr wissen“, plaudert Expertin Altmann aus der Praxis. Dennoch warnt auch sie vor übertriebenen Erwartungen: „Stein auflegen und in der Sekunde gesund und glücklich sein – das funktioniert natürlich nicht. Die Schwingungen der Steine bewirken vielmehr, dass Fehlschwankungen im Organismus wieder in Einklang gebracht und dass die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt werden – ähnlich wie bei der Homöopathie.“

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