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Angelina Jolie: „Lover ja, Partner nein!“

Die meiste Zeit meines Erwachsenenlebens war ich verheiratet“, kontert Angelina Jolie auf Fragen nach einem neuen Mann. „Also genieße ich mein Single-Leben mit wechselnden Lovern erst einmal – und die betroffenen Männer genießen es hoffentlich auch.“


© Reuters

Nicht zu ihren Liebhabern gehören allerdings die beiden Film-Beaus, mit denen ihr zuletzt Affären nachgesagt wurden. „Ich würde nie mit einem verheirateten Mann schlafen“, kam für sie „Mr. And Mrs. Smith“-Partner Brad Pitt gar nicht erst infrage. Und über den irischen Frauenhelden Colin Farrell, dessen Mutter sie im Heldenepos „Alexander“ (ab 23. 12. im Kino) gibt – obwohl er mit 28 nur ein Jahr jünger ist als sie –, meint sie schmunzelnd: „Ein charismatischer Kindskopf. Ich fühle wie für einen Sohn, auch privat.“

Mit zweien ihrer Lover, so die energische Widder-Frau, ist sie zwar eng befreundet – „doch obwohl es wundervolle Männer sind, ist es keine tiefe Liebe“. Die gehört nämlich einem dritten: Söhnchen Maddox, 3, den sie 2002 in Kambodscha adoptierte. „Er ist der eigentliche Grund, warum ich keinen Partner habe. Ich möchte nicht, dass er anfängt, jemanden Daddy zu nennen, der das vielleicht gar nicht bleibt.“

Also lebt die Amerikanerin mit Maddox lieber allein zu zweit in dem Landhaus, das sie im Vorjahr im englischen Buckinghamshire gekauft hat. „Weil der Junge ja ein festes Heim braucht, wenn er erst einmal zur Schule geht.“ So oft wie möglich besucht Jolie auch ihr zweites Haus in Kambodscha: „Maddox soll später mehrere Monate im Jahr dort leben und zur Schule gehen. Er trägt Verantwortung für Kambodscha. Und wehe, er erklärt mir mit 19, dass ihn das nicht kümmert, dann gibt es ziemlichen Krach. Kambodscha ist ein Teil seines Schicksals, darauf bestehe ich.“

Ihre Liebe zu anderen Ländern und ihr Mitleid mit Notleidenden ist es auch, was letztendlich die Ehen mit Jonny Lee Miller und Billy Bob Thornton scheitern ließ. „Ich war offensichtlich verliebter in die ganze Welt als in meine Ehemänner“, sagt Jolie, die heute als UN-Botschafterin in den Flüchtlingslagern von Afrika und Asien um die Rechte und das Überleben Vertriebener kämpft. „Vielleicht scheitern meine Beziehungen, weil ich mich für Fremde mehr einsetzen kann als für die, die mir nahe stehen.“

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