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Anti-Stress-Plan: 3 Strategien gegen Stress

1. Entspannung: Wie Sie mit Psychotricks, autogenem Training und richtigem Atmen schnell zu mehr Ruhe und Gelassenheit finden.
2. Ernährungsplan: Vitalkost beugt Stress vor und mindert auch dessen Symptome. Plus: Die besten Nahrungsmittel für die Nerven.
3. Bewegungsprogramm: Ausdauersport baut Stresshormone ab, setzt Glückshormone frei und steigert zudem die Immunabwehr.


Anti-Stress-Plan: 3 Strategien gegen Stress
© Wasserbauer

Grundsätzlich ist Stress eine gesunde Reaktion des Körpers auf eine Herausforderung. Das Stresshormon Adrenalin bewirkt eine, zur Leistungssteigerung gedachte, Anspannung des Körpers. „Wenn der Mensch jedoch permanent überfordert ist, befindet sich der Körper in ständiger Alarmbereitschaft. Und dieser Stress macht krank“, weiß die Psychologin Brigitte Bösenkopf, die das erste Wiener Stress-Center im Gesundheitszentrum Döbling (Tel.: 01/369 40 40) mitbegründete.

Stress macht krank. Sie weiß: Stress äußert sich in vielerlei Symptomen. Zu den häufigsten zählen Herz-Kreislauf-Probleme wie hoher Blutdruck oder Herzrasen, Magen-Darm-Beschwerden, Verspannungen, Schlafstörungen, Nervosität sowie depressive Verstimmungen.

Mit wirksamen Psycho-Kniffen Stress vorbeugen
„Der wichtigste Ansatz zur Vorbeugung und Bekämpfung von Stress liegt im psychologischen Bereich. Denn Stress ist zu siebzig Prozent hausgemacht“, erklärt Expertin Bösenkopf. Sie empfiehlt die folgenden Psycho-Strategien:

  • Führen Sie ein Stress-Tagebuch, in dem Sie notieren, welche Situationen Sie am meisten belasten. Überlegen Sie in Ruhe: Was können Sie ändern oder verbessern?
  • Viele äußere Stressoren (wie etwa Zehn-Stunden-Arbeitstage) lassen sich nicht ändern. Sehr wohl aber die innere Einstellung: So etwa können Sie Ihren Arbeitstag freudvoller gestalten, indem Sie – trotz Hektik – alle eineinhalb Stunden eine zehnminütige Entspannungspause einlegen.
  • Grenzen Sie sich ab, und lernen Sie – freundlich, aber bestimmt – nein zu sagen! Wer dies nicht kann und es immer allen Recht machen will, entwickelt besonders leicht psychosomatische Beschwerden.
  • Keine Scheu vor Konflikten! Wer Ärger ständig hinunterschluckt, riskiert Probleme im Magen-Darm-Bereich.
  • Perfektionisten sind besonders stressanfällig. Verlieren Sie sich nicht in Details, sondern erledigen Sie das Wichtigste flott. Hilfreich: Prioritäten setzen und Arbeiten delegieren!

Alle Strategien gegen Stress finden Sie im neuen WOMAN