Ressort
Du befindest dich hier:

Aufsteigerinnen: Frauen 2006

WOMAN zeigt 15 Frauen mit den besten Chancen auf Erfolg im nächsten Jahr.


Aufsteigerinnen: Frauen 2006
© Stemmer

Das Jahr 2006 wird ein starkes Jahr für Frauen. Gleich ob Managerinnen, die den Sprung an die Spitze geschafft haben, Politikerinnen am Zenit ihrer Erfolgslaufbahn, neue Talente der Medienwelt oder Pionierinnen in der Medizin: Wenn es um die Führungsriegen heimischer Unternehmen geht, sind sie im internationalen Vergleich noch dünn mit weiblichen Chefs gesät – der heimische Frauenanteil in den Toppositionen liegt bei nur 11 Prozent, während zum Beispiel in den USA schon 40 Prozent der Spitzenposten von Frauen besetzt sind. Die neuen Durchstarterinnen der österreichischen Führungselite zeigen trotzdem: Der von Zukunftsforschern prophezeite Megatrend Frau ist im Kommen.

Aktuell belegt von Vorreiterinnen wie Helen Duphorn, gebürtige Schwedin, neue Country Managerin von IKEA Österreich und nunmehr Chefin von 2.100 Mitarbeitern, oder Brigitte Ederer, neue Generalin des größten heimischen Industriekonzerns Siemens. Auch Eva Marchart, Vorstandssprecherin der weiter aufstrebenden Raiffeisen Centrobank, geht voran. Ebenso beeindruckend ganz junge Karrieren wie die der 29-jährigen Ina Lichtenberger, die vom Controlling bei Microsoft Österreich zur Managerin für den Bereich Kundenzufriedenheit aufgestiegen ist: Seitdem sitzt sie zudem in der Geschäftsleitung des Softwareriesen.

Und auch in der heimischen Politik wird zumindest die Frauenquote innerhalb der Regierung längst erfüllt. Eine, die es noch schaffen könnte, ist Eva Glawischnig. Sie will als Vizechefin der Grünen bei der kommenden Nationalratswahl, vermutlich im Herbst 2006, eine Regierungsbeteiligung erkämpfen. Schafft sie’s, wäre sie die erste Ministerin mit einem Säugling im Gepäck …

Alles über die Top-Ladys 2006 lesen Sie im neuen WOMAN