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Benita Ferrero-Waldner im WOMAN-Interview: „Ich bin wieder sehr fröhlich!“


Benita Ferrero-Waldner im WOMAN-Interview: „Ich bin wieder sehr fröhlich!“
© Thums

Am 25. April um 15 Uhr ist Benita Ferrero-Waldners großer Lebenstraum zerplatzt. Die Enttäuschung über die Niederlage bei der Bundespräsidentenwahl war der sonst so überaus beherrschten Außenministerin – wenn auch nur kurz, aber dafür umso deutlicher – anzusehen. Aber eben bloß für einen Moment. Minuten nach der Niederlage hat die 55-jährige Salzburgerin wieder ihr berühmtes Lächeln angeknipst. Und angesagt war wieder Business as usual, der längst vertraute Alltag als Außenministerin. Im engsten Freundeskreis aber hielt sie mit ihrer Enttäuschung nicht hinterm Berg. Und in einem WOMAN-Interview sagte sie damals: „Die Frauen in diesem Land waren eben noch nicht reif für eine Frau an der Spitze des Staates.“

Zwei Monate sind seither vergangen. WOMAN begleitete Benita Ferrero-Waldner am vergangenen Montag bei einem Staatsbesuch in Mazedonien und führte ein sehr persönliches Gespräch über Enttäuschung, wem sie Mitschuld an ihrer Niederlage gibt, Barbara Prammer und ihre Vision von der Zukunft.

Woman: Zwei Monate sind seit der Niederlage vergangen. Noch immer enttäuscht?
Ferrero-Waldner: Im ersten Moment war ich natürlich sehr enttäuscht. Aber ich bin sportlich genug, um die Wahl wie einen Wettkampf zu sehen.
Woman: Bereuen Sie es, überhaupt angetreten zu sein?
Ferrero-Waldner: Ganz und gar nicht. Es war ganz wichtig, als Frau zu zeigen, dass es grundsätzlich möglich ist, Präsidentin zu werden. Mit ein bisschen mehr Unterstützung von allen Seiten und größerer Wahlbeteiligung hätte ich es schaffen können.

Das komplette Interview lesen Sie im neuen WOMAN