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So wirst du von der Nachteule zum Morgenmensch!

Du schleppst dich in der Früh aus dem Bett, während andere bereits Frühstück und Workout hinter sich haben? Mit diesen Tipps verwandelst du dich in einen Morgenmensch.


So wirst du von der Nachteule zum Morgenmensch!
© Instagram/TheWholeTara

Ja, ich hätte nicht bis drei Uhr früh Netflixen sollen. Oder eine Surf-Session auf Instagram einlegen. Ich weiß ja selber, dass ich dann am nächsten Morgen kaum aus dem Bett komme. Aber selbst wenn ich brav schlafen gehe: Ich bin kein Morgenmensch. Während andere bereits ein gesundes Frühstück und die ersten acht Jogging-Runden durch den Prater hinter sich haben, kugele ich noch im Pyjama von links nach rechts.

Warum sind andere in der Früh so fit? Man ahnt ja, dass es für die eigene Zufriedenheit besser wäre, hätte man morgens bereits etwas geschafft. Nun: Diese Menschen haben sich einfach darin geschult, wie sie von Nachteulen zu Morgenmenschen werden. Und mit diesen Tipps schaffst du das auch:

Tipps: So stehst du morgens besser auf

Früher zu Abend essen

Um ein Morgenmensch zu werden, reicht es nicht einfach, den Wecker zwei Stunden früher zu stellen. Du wirst trotzdem muffelig und unausgeschlafen sein. Es geht darum, deinen gesamten Tag in einen neuen Rhythmus zu bringen. Mit einem Wort: Ab jetzt erledigst du alles ein wenig früher – auch die Verdauung deines Abendessens. Willst du um sechs Uhr früh aufstehen, dann solltest du zuletzt vor acht Uhr abends essen. Sonst arbeitet dein Magen in der Nacht – und stört so deinen Schlaf.

Kaffee durch Kräutertee ersetzen

Wenn du früh zu Bett gehen möchtest, dann solltest du deinen letzten Kaffee gegen 13 Uhr zu dir nehmen. Wenn du Schwierigkeiten hast, später die Konzentration zu halten, dann solltest du auf den sanfteren Grüntee setzen. Um 18 Uhr ist aber Schluss. Ab dann sind aufputschende Getränke tabu.

Schalt' den Fernseher aus

Die Geschichte meines Lebens: Eine Folge "Modern Family" um acht Uhr? Unmöglich. Zwei, drei, vier... Und plötzlich wird es Mitternacht. Stattdessen solltest du den Fernseher konsequent abschalten und besser zu einem Buch greifen. Noch vor Ende des zweiten Kapitels wirst du langsam wegdriften...

Erledige mehr in der Früh

Eine Form der Prokrastination? Naja, ein wenig... Statt abends in den Supermarkt zu laufen, ins Fitnessstudio zu rennen oder deine Haare zu waschen, solltest du diese Sachen im Rahmen einer strukturierten To Do-Liste in der Früh abhaken. Nicht nur, dass du weniger gestresst einschläfst, du wirst auch merken, wie herrlich leer ein Supermarkt und der Gym in den Morgenstunden sind.

Versteck deinen Wecker

Ich kenne mich. Wenn ich den Wecker neben das Bett lege, dann verstelle ich den Schlummer-Alarm drei Mal. Anders ist es, wenn ich das Handy jedes Mal an einen anderen Ort lege (an dem ich es immer noch höre). Auf die Kommode. Neben den Schrank. Auf den Wohnzimmertisch. Das schrille Klingeln zwingt mich, aus dem Bett zu springen und auf die Suche nach dem Handy zu gehen. Sofort ist der Kreislauf angekurbelt, der Weg zurück ins Bett nicht mehr ganz so leicht.

Es wird schlechte Nächte geben

Wenn du deinen Schlafrhythmus umstellst und ein paar Stunden früher ins Bett gehst, musst du damit rechnen, dass die ersten Nächte nicht wahnsinnig toll werden. Dein Körper muss sich dem neuen Wach-Schlaf-Zyklus erst anpassen, dafür braucht er ein paar Tage.

Bleib' dran!

Ich weiß ja, wie das ist: Freitagnacht willst du bis in die Puppen aus bleiben – und am Samstag dann erst am frühen Nachmittag aus den Federn kriechen. Aber je häufiger du deinen Schlafmodus während der Woche änderst, desto unruhiger werden deine Nächte. Achte auf eine gewisse Regelmässigkeit, mit der dein Körper umgehen kann.

Thema: Psychologie

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