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Britney Spears: „Ich suche einen Mann“


Britney Spears: „Ich suche einen Mann“
© BMG

Der Aufwand ist gigantisch. Gezählte 15 schwere Brummer rollen heran, wenn Britney Spears am 22. Mai in die Wiener Stadthalle kommt. Sie bringen die Teile, aus denen das „Onyx-Hotel“ gebaut ist, jene phantastische Zimmerflucht, die Britney den Bühnen ihrer gleichnamigen Tour aufsetzt. Im unwirklichen Hotel geht’s dann
allerdings ziemlich echt zur Sache. Bald nachdem der erste Song „Toxic“ durch die Verstärker fetzt, bricht ein Reigen los, der nichts auslässt. Nichts, womit sich zwei erwachsene Menschen im Hotelzimmer so die Zeit vertreiben können.

Halb nackt. Da werden Zungenküsse ausgetauscht, Busen betatscht, man wälzt sich auf Betten und macht auf Petting. Halb nackt aus der Badewanne schickt Britney ihren Selbstbefriedigungssong „Touch Of My Hand“ ins Publikum, um sich danach bei „Breathe On Me“ zwischen den Beinen „beatmen“ zu lassen.

Die einstige Parade-Hüterin aller Jungfräulichkeit hüpft auf einmal in Leder und Unterwäsche rum und macht auf Heißblut. Und sicherte sich so erwartungsgemäßSchlagzeilen und ausverkaufte Konzerte. Dass man im gar nicht großzügigen Amerika gleich „Porno“ schrie, war wohl schon mit einberechnet. In Europa kamen Kritiker mit weniger scharfen Worten wie „heiߓ, „schrill“ oder „sexy“ aus. Wobei manchem Konzertbesucher nicht einmal das dazu einfällt. Denn wiewohl Augen und Ohren fraglos durch Special Effects und Sound stimuliert werden, bleibt so mancher Unterleib angesichts der Erotik aus der Tube gänzlich unbeeindruckt.

Und das ist gut so. Denn wäre Britney tatsächlich die Sexbombe, die sie mimt, könnte die Show womöglich überkochen und den – finanzträchtigen – jugendfreien Status einbüßen. Doch eine wie Britney bleibt auch in Strapsen noch sauber und ein Kumpeltyp.

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