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Chefinnen: Mein Job? Firma & Kind!

Unternehmer-Mütter: Sie managen neben dem Nachwuchs ihr eigenes Business – und das mit Erfolg. Drei Geschäftsfrauen erzählen.


Chefinnen: Mein Job? Firma & Kind!
© Reismann

Es duftet nach einer süßlichen Melange aus Croissants, Kuchen, Brot und frischen Semmeln. Wenn Doris Felber, Chefin der Bäckereikette Felber, um 8.00 ihr Büro im 22. Wiener Bezirk betritt, sind ihre beiden kleinen Kinder bereits versorgt: Die sechsjährige Stefanie und der dreijährige Franz-Josef – die kleinen Produkte der Verbindung mit Bäckermeister Franz Felber – wurden schon vom Papa in den Kindergarten gebracht.

Bis Mama die beiden wieder zu Gesicht bekommt, steht der Uhrzeiger mindestens auf sieben am Abend. Die großen Söhne Florian, 20, und Sebastian, 18, stammen aus erster Ehe der heute 42-Jährigen und halten ihre Mama mittlerweile nicht mehr so auf Trab.

Unternehmen (mit) Kind. Firmenchefinnen wie Doris Felber sind meist von der Herausforderung Job und Kind besonders betroffen: Wenn ein Spross krank wird, gibt es keinen bezahlten Pflegeurlaub, und vor allem bei Kleinstunternehmen fehlt es in der Regel an der passenden Vertretung. Fixe Arbeitszeiten im Stil von „nine to five“ gibt es damit praktisch nicht, Engpässe bei der Kinderbetreuung sind oft vorprogrammiert. „Setzen Sie von Beginn an auf ein gutes Netzwerk, und sprechen Sie offen mit Ihren Kunden“, rät die Unternehmensberaterin Doris Bernhard, die selbst Mutter eines sechsjährigen Sohnes ist. „Wenn ein Kind krank wird, verstehen das Geschäftskunden mittlerweile immer besser – überhaupt, wenn die selbst weiblich und mit Kindern gesegnet sind.“

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