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Die ZiB-Ladys ...die uns die Welt erklären

Hart, aber herzlich. Von Thurnher bis Fenderl – wer sind die starken Frauen, die uns täglich die News bereiten? Sechs toughe Ladys im Porträt.


Die ZiB-Ladys ...die uns die Welt erklären
© Joe Fish

Sie gehören zu den bekanntesten Persönlichkeiten Österreichs, – dabei weiß man nicht sehr viel über sie. Tagtäglich servieren die Moderatorinnen der „Zeit im Bild“ dem Land die neuesten Nachrichten aus aller Welt – in gut portionierte Häppchen verpackt und souverän vorgetragen.

Eine gute Nachrichtenmoderatorin soll seriös sein, dabei aber auch unterhaltsam. Sympathisch soll sie wirken und absolut integer. Ein breit gefächertes Anforderungsprofil, dem Ingrid Thurnher, Danielle Spera, Hannelore Veit, Birgit Fenderl, Lou Lorenz und Tiba Marchetti jeden Tag Rechnung tragen. Ob nun um neun, dreizehn oder siebzehn Uhr, um halb acht, um zehn oder erst um Mitternacht.
Anchorwoman. Ihr Job gilt als Traumjob, aber was steckt wirklich hinter der Kulisse des poolblauen Newsrooms? Für WOMAN lassen die ZiB-Frauen hinter die aufregende Fassade ihrer Arbeit blicken, erzählen auch von Stress, manchen Schwierigkeiten – und wie sie mit den Schattenseiten ihres Berufs umgehen …

Seit sie von den Lesern der Fernsehzeitschrift „TV-Media“ zur beliebtesten News-Moderatorin gewählt wurde, gilt Ingrid Thurnher, 42, als Nummer eins unter den ZiB-Frauen. Für die Anchorwoman der ZiB 2 ist Feedback vom Publikum sehr wichtig. „Ich bin ein sehr disziplinierter Mensch und arbeite hart“, sagt sie. „Aber erst wenn die Menschen, für die wir die ZiB 2 ja machen, unsere Arbeit gut finden, bin ich zufrieden.“

Alles klar. Obwohl Thurnher ihre ORF-Karriere seinerzeit als Sprecherin begann, hat sie sich zur „Journalistin, die ihre Arbeit eben vor der Kamera ausübt“ entwickelt. „Ich bin da, um Storys einzuordnen und den Zusehern richtig zu verkaufen“, beschreibt sie ihren Job. „Ich muss Interesse wecken, für Transparenz und Klarheit sorgen, eine Orientierungshilfe im Tagesgeschehen geben und in Interviews politische Vorgänge kritisch hinterfragen.“

Eine Gratwanderung, die täglich aufs Neue gegangen wird: Die Studiogäste in die Mangel nehmen – und trotzdem charmant bleiben. „Jeder Politiker will sich möglichst positiv verkaufen“, weiß Thurnher aus Erfahrung. „Aber die Seher wollen nicht ständig die gleichen Botschaften hören. Deshalb muss der positiven Selbstdarstellung des Interviewpartners ständig mit kritischen Fragen gekontert werden.“ Zu viel der Härte freilich kommt auch beim Zuschauer nicht gut an. Drum lässt die Thurnher alle Gäste aufrechten Gangs und in Würde aus dem Studio gehen.

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