Spitzer plädiert daher in seinem neuen Buch Digitale Demenz (Verlag Droemer, 20,60) für eine drastische Reduktion bzw. Beschränkung des digitalen Konsums (ausführliches Interview in WOMAN 16/2012) . Im Wordrap verrät der sechsfache Vater, ob Smartphones Segen oder Fluch sind und warum er die Sendung Teletubbies kriminell findet.
Wer sein Kleinkind vor den Fernseher setzt handelt unverantwortlich.
Die Sendung Teletubbies ist kriminell weil sie Millionen von Kindern verdummt und dick macht.
Laptop-Klassen sind unnötig und kosten Geld, das wir besser in Lehrer investieren.
Wer auf Facebook seine Freunde trifft trifft sie nicht real und ist deswegen unglücklicher.
Die größte Gefahr der Social Networks ist, dass sie dazu führen, dass unsere sozialen Gehirnwindungen kleiner werden.
Smartphone: Segen oder Fluch? Das hängt davon ab, was man damit macht: Ein Segen, wenn man es zum kommunizieren verwendet. Ein Fluch, wenn man sich von ihm sein Leben bestimmen lässt.
Mein liebstes PC-Spiel Ich habe keines.
Diese Web-Regel galten/gelten für meine Kinder Computer und Internet werden nur zum Hausaufgaben machen verwendet. Wenn es sein muss, zum E-mailen. Keinerlei Computerspiele.
Stress mit dem Web bekommt jeder, der sich sein Handeln von diesem Medium diktieren lässt.
Wer keinerlei Gadgets und digitale Medien nutzt hat Glück!
Mein Gehirn trainiere ich mit realen Menschen in der realen Welt.
Süchtig oder suchtgefährdet ist man, wenn man Probleme hat, offline zu gehen.
Digitale Demenz ist Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit durch zu häufige Nutzung digitaler Medien.
Lesen Sie das Interview mit Manfred Spitzer in WOMAN 16/2012.
Redaktion: Petra Mühr