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Drama: Schönsein bis in den Tod …

Sie war jung und sie war schön. Doch Alina, 32, wollte makellos sein. Nach einer Fettabsaugung in Ungarn starb sie an einer Embolie. Sie hinterlässt Sohn Mario, 5, und einen kranken Ehemann.


Drama: Schönsein bis in den Tod …
© Privat

Sei nicht traurig, in ein paar Tagen bin ich wieder bei dir“, verabschiedete sich die Gmundnerin Alina M., 32, von ihrem kleinen Sohn Mario. Während sie den Buben noch einmal ganz fest an sich drückte, sah sie in die sorgenvollen Augen ihres Ehemannes Ibrahim, 37. Auch er hatte Angst vor diesem Abschied. Ibrahim sehnte den Augenblick, wo sie wieder nachhause kommen würde, jetzt schon herbei. Der Mann, er leidet an fortgeschrittener multipler Sklerose, ist auf die Hilfe seiner jungen Frau angewiesen und wusste nur, dass sie sich irgendwo in Ungarn die Schenkel verschönern lassen wollte. Warum? Das konnte er ohnehin nicht verstehen. Für ihn war sie schön genug, doch sie drängte, wollte perfekt sein. Alina drückte ihm noch einmal einen Kuss auf die Wange und ging. Das war am Montag, den 10. Jänner. Drei Tage später war sie tot …

Erschüttert. Seit die Bewohner des modernen Gemeindebaus am Gmundner Stadtrand vom sinnlosen Tod der jungen Frau erfahren haben, gibt es im Haus kein anderes Gesprächsthema mehr. „Wir alle stehen unter Schock“, sagt Alinas Nachbarin Renate K., 51. „Und alles nur wegen der Schönheit, sie war doch ohnehin die Hübscheste weit und breit …“

Renate wohnte schon seit vielen Jahren mit Alina Tür an Tür und wurde ihr zur lieben Freundin. Sie erzählt: „Die Alina und ihr Mann kamen vor 13 Jahren aus ihrer gemeinsamen Heimatstadt Tirana nach Gmunden. Die Alina war immer fröhlich und extrem fleißig, erzählte mir, dass sie in Albanien Chemie studiert hatte und jetzt darunter leidet, als Kellnerin jobben zu müssen.“ Renate, verständnislos: „Sie war 1,75 Meter groß und hatte mit Sicherheit nicht mehr als 55 Kilo. Ich jedenfalls habe sie immer um ihre Figur beneidet. Und wenn ich ihr das gesagt habe, sagte sie immer nur, dass sie sich so fett findet. Ich weiß auch, warum sie mir vorflunkerte, dass sie auf Wellnessurlaub nach Ungarn fährt. Sie wusste genau, dass ich ihr vom Eingriff abgeraten hätte.“

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