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Erotische Massage

Eine Massage muss nicht nur der Entspannung dienen, sondern kann auch Auftakt für erotische Stunden sein. Wir verraten, wie's geht.

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Erotische Massage
© Thinkstock

Sich fallen lassen, sanfte Berührungen auf erogenen Zonen – eine sinnliche Massage kann manchmal sogar besser als Sex sein. Was zu einer erotischen Massage gehört – und welche Griffe die richtigen sind, verraten wir hier.

• 1. Die Atmosphäre:

Bei grellen Neonlicht läuft natürlich nichts. Besser: gedämpftes Licht, noch schöner ist sanfter Kerzenschein. Um komplette Entspannung und ein Gefühl des Fallenlassens zu ermöglichen, sollten Sie den Raum, in dem die Massage stattfindet, von Lärm abschotten. Sorgen Sie für angenehme Zimmertemperatur, kuschelige Kissen und ruhige Musik. Handys oder Fernseher sind für die Zeit der Massage verboten.

• 2. Das richtige Massageöl:

Verwenden Sie ein Massageöl mit duftendem Aroma. Das können erfrischende Zitrusnoten, zartes Mandelblütenöl oder Rosenöl sein. Auch das ayurvedische Ghee eignet sich gut. Beachten Sie: Kondome dürfen nicht mit dem Massageöl in Berührung kommen – sie verlieren dadurch ihre Wirkung.

• 3. Wohlfühl-Tipps:

Decken Sie jene Stellen, die Sie gerade nicht massieren (also etwa die Beine oder den Rücken) mit einem Leintuch ab, damit Ihr Liebster nicht zu frieren beginnt.

• 4. Hautkontakt:

Bleiben Sie stets in Kontakt mit seiner Haut. Knieen Sie etwa links neben Ihrem Schatz und setzen die Massage auf der rechten Körperhälfte fort, dann lassen Sie zumindest einen Finger auf dem Rücken Ihres Partners, während Sie die Seite wechseln. So vermeiden Sie, dass er erschrickt, weil er nicht weiß, wo und wann die nächste Berührung erfolgt.

• 5. Druck ausüben:

Manche Körperteile (etwa der Rücken) verlangen nach kräftigerem Druck – andere, wie etwa die Oberschenkel – sollten sanfter behandelt werden. Da jeder Mensch seine eigenen Vorlieben hat, sollten Sie sich immer wieder vergewissern, ob der Druck auch angenehm ist. Sie wollen ja Lust- und keine Schmerzenslaute ;-)

• 6. Der Start:

Verspannungen sitzen meistens im Nacken- und Rückenbereich. Natürlich sollten diese Partien auch behandelt werden – die erotische Massage dient aber mehr der Intimität, als der Entkrampfung. Deshalb gehören sanfte Streicheleinheiten und Küsse unbedingt dazu.

• 7. Reise von Kopf bis Fuß:

Bei der erotischen Massage wird der gesamte Körper mit einbezogen. Achten Sie auf die Reaktionen Ihres Partners. Eventuell bleibt es bei sanften Liebkosungen – oder die Massage endet in einem Handjob oder in wildem Sex .

Die Hände

HIer befinden sich unzählige Nervenenden, die bei leichten Berührungen Wohlfühlreize in den gesamten Körper schicken. Ebenso wie in den Fußreflexzonen sind diese mit allen Organen verknüpft. Massieren Sie mit Ihrem Daumen den Punkt in der Mitte der Handinnenflächen. Bedecken Sie seine Hände mit sanften Küssen, lutschen Sie an seinen Fingern. Dann gehen Sie mit sanftem Druck zu den Unter- und Oberarmen über.

Die Ohren

Hier befinden sich viele Nerven, die entspannende, stimulierende oder heilende Impulse aussenden können, wenn man sie berührt. Knabbern Sie sanft an seinem Ohrläppchen, kneten Sie mit leichtem Druck seine Ohrmuschel. Mag nicht jeder (aber manche Männer sehr): wenn Sie mit der Zunge sanft in sein Ohr fahren.

Nacken und Rücken

Hier sollten Sie mit beiden Händen gleichzeitig arbeiten. Ertasten Sie vorsichtig Verspannungen, kneten Sie diese mit sanft kreisenden Bewegungen. Lassen Sie dann die Fingerspitzen entlang der beiden Rinnen neben der Wirbelsäule bis zum Steißbein hinab wandern. Lassen Sie ihn dabei gerne den Druck Ihrer Brüste spüren! Nun streichen Sie Wirbel für Wirbel wieder hinauf bis zum Nacken – dann mit sanften Wellenbewegungen bei gespreizten Fingern den Rücken hinunter.

Po und Beine

Am Hintern können Sie durchaus kräftiger anpacken oder kleine Klapse verteilen. Natürlich immer abgelöst von sanften Küssen und Streicheleinheiten. Auch den Damm können Sie von hier aus ertasten (achten Sie aber darauf, ob Ihr Partner dadurch angetörnt wird) und mit zarten Berührungen verwöhnen. Streichen und kneten Sie dann entlang der Oberschenkel und Waden hinab zu den Füßen.

Füße

Achtung: Hier besteht Kitzelgefahr. Und: Manche Fußreflexzonen sind mit Organen verbunden. Ist der Druck zu intensiv, könnte es für Ihren Partner eine schmerzhafte Empfindung werden. Üben Sie Druck auf die Unterseite des Fußes und vor allem auf die Ferse aus. Denn in der Mitte der rechten Ferse sowie an den Außen- und Innenseiten beider Fersen befinden sich die Reflexzonen der Sexualorgane!

Ist der Körper Ihres Partners nun entspannt und sensibilisiert, kann die Reise weitergehen – wohin, bestimmen freilich Sie...

Thema: Sex & Erotik
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