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Frauenliebe: Lesbisch sein ist megachic!

Die einen sind echt, die anderen tun nur so, weil’s Spaß macht. Lesbisch sein ist trendy – in der Werbung und jetzt auch als TV-Serie …


Frauenliebe: Lesbisch sein ist megachic!
© Bokmeier

Der Kuss ist lang und innig, die Umarmung leidenschaftlich. Die männlichen Discobesucher rempeln einander: „Schau, die zwei Les-
ben …“ Aber die Discomachos täuschen sich gewaltig. Was da gerade vor ihren Augen abgezogen wird, ist nichts anderes als Show. Der Trend: Immer mehr junge Frauen tun so als ob. Am Strand genauso wie auf der Straße. „Weil es lästige ,Anbrater‘ endgültig abschreckt, dafür andere wiederum enorm anzieht“, weiß Samira, 19. Die Gymnasiastin gehört zu den Mädchen, die durch ihr vorgetäuschtes Lesbentum einfach nur Spaß haben wollen. Ein Trick, den auch echte Lesben kennen. Inge, 37 und Werbefachfrau aus Wien: „Wenn ich blöd angesprochen werde, knutsche ich mit meiner Freundin rum. Es ist ein wunderbares Mittel, nervende Typen zu vertreiben.“

Lesben als Verkaufsschlager. Das Lesbentum – ob echt oder als trendiger Fake – scheint modern geworden zu sein. Das erkannte man sogar im spröden Amerika. Dort läuft bereits seit 2004 im Fernsehen „The L-Word“ – eine Erfolgsserie wie „Sex and the City.“ Die Protagonistinnen besuchen genauso gerne wie Carrie Bradshaw und ihre Freundinnen Partys und Nobelklubs. Sie fahren teure Autos, stehen auf schicke Designerklamotten und reden ganz offen über ihr umtriebiges Sexualleben. Einziger Unterschied: Sie gehen mit Frauen ins Bett. Sieht man sich die aktuellen Studien an, dann war es höchste Zeit, dieses Thema auch serienmäßig aufzugreifen. Denn laut Umfragen tendiert bereits jede fünfte Frau in diese Richtung. Von der Dunkelziffer jener, die sich über ihre sexuelle Neigung nicht zu reden trauen, ganz zu schweigen.

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