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Geldfrage: Frauenbudget im Check


Geldfrage: Frauenbudget im Check

Auch wenn Geld allein nicht glücklich macht – unbestritten ist: Je stattlicher die Summe, die monatlich das Konto füllt, desto leichter lebt es sich. Doch mal ehrlich: Wer kann schon im Brustton der Überzeugung behaupten, dass Geld keine Rolle spielt? Liegt doch das Durchschnittsgehalt voll- und teilzeitbeschäftigter Frauen gerade mal bei 1.100 Euro brutto monatlich. Das Gros der vollzeitbeschäftigten Arbeiterinnen und Angestellten lukriert rund 1.500 bis 1.800 Euro brutto pro Monat – Beträge, die nach Abzug der Fixkosten meist keine weiten Sprünge mehr erlauben.
Einstellungssache. Experten sind sich einig: Frauen gehen anders mit Geld um als Männer. Zwei Drittel der Hausarbeit und Kinderbetreuung werden von Frauen geleistet – und das allein für Gottes Lohn. Meist sind sie diejenigen, die das Haushaltskassabuch zu führen haben. Die weibliche Tendenz: „Frauen sind beim Geldausgeben vorsichtiger als Männer“, sagt die Psychologin und Bankfachfrau Anna Peck von der Schuldnerberatung Niederösterreich. „Sie planen mehr, wofür sie investieren, und haben den besseren Überblick über das familiäre Budget.“

Studie. Die weibliche Überlegtheit bestätigt auch eine Studie des market-Instituts: 72 Prozent der befragten Frauen geben an, bei Anschaffungen aus der Unterhaltungselektronik zu sparen, wobei nur 28 Prozent bei Einkäufen für den Haushalt und nur 25 Prozent bei Anschaffungen für die Kinder kürzer treten wollen. Ebenso wichtig ist ein finanzielles Polster für die Zukunft: Nur 20 Prozent sind bereit, bei der privaten Vorsorge einzusparen. Anders hingegen bei Luxusartikeln wie Schmuck: Hier sparen 68 Prozent, beim Internet schnallen 66 Prozent den Gürtel enger, beim Auswärtsessen 59 Prozent und beim Urlaub 47 Prozent.

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