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Gesund in vier Wochen. In diesem Herbst haben Viren keine Chance mehr

Unangenehmes Halskratzen, rote Schnupfennase oder lästiger Husten: Statistiken zufolge erwischt jeder Erwachsene im Schnitt 2,2-mal pro Jahr einen grippalen Infekt.
Im Herbst schlagen Erkältungsviren besonders gern zu. Warum das so ist? „In dieser Jahreszeit reagiert der Körper extrem sensibel, da er sich in einer Umstellungsphase befindet“, erklärt die Wiener Sozialmedizinerin und Gesundheitspsychologin Anita Rieder.


Gesund in vier Wochen. In diesem Herbst haben Viren keine Chance mehr

Konkret heißt das: „Der Organismus schaltet von Sommersonne auf nasskaltes Wetter um. Dieser Anpassungsprozess kostet Energie und schwächt das Immunsystem.“

Lichtmangel. Eine weitere Ursache für das kollektive Schneuzen im nasskalten Herbstwetter orten Forscher in einem Mangel an Sonnenlicht. „Studien konnten zeigen, dass kurze Sonnenbäder die Bildung von Vitamin D in der Haut anregen und auf diese Weise die Immunabwehr stärken. Sobald aber die Tage kürzer werden, tankt man weniger Sonnenlicht, und der Körper produziert weniger Vitamin D“, weiß Gesundheitsexpertin Rieder. Sie rät infolgedessen zu täglichen Spaziergängen an der frischen Luft (am besten in der Mittagszeit; schon 15 Minuten reichen!) sowie zu Vitamin-D-reicher Nahrung: Das Power-Vitamin ist reichlich in Milch sowie in fetthaltigem Fisch (wie Lachs, Hering oder Makrele) enthalten.
Ihr Immun-Check. Und wie geht es Ihnen? Überstehen Sie die Strumpfhosenzeit ohne virale Attacken, oder geht der herbstliche Temperatursturz jährlich mit fiebrigem Frösteln einher?

Nie mehr krank. Ihre Immunzellen brauchen Unterstützung? Kein Problem! Mit dem Vier-Wochen-Plan können Sie Ihre Abwehrkräfte Schritt für Schritt mobilisieren. „Die wichtigsten Säulen zur Stärkung der Abwehrzellen sind vollwertige Ernährung, Bewegung, ausreichend Schlaf und ein Ausgleich zwischen Stress- und Entspannungsphasen“, meint Medizinerin Rie-der (siehe dazu auch Kasten auf der linken Seite). „Setzen Sie ab sofort verstärkt Früchte und Gemüse auf den Speiseplan. Besonders geeignet sind Frühkraut, alle Kohlsorten, Zitrusfrüchte, Nüsse und Kürbiskerne. Sie garantieren eine gute Versorgung mit den für die Immunabwehr so wichtigen Vitaminen C und E sowie mit Magnesium“, so die Expertin. Außerdem sei eine adäquate Eiweißzufuhr wichtig. Rieder: „Hervorragende Quellen sind fettarme Milchprodukte und Hülsenfrüchte.“

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