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Grüne Power: Die Kraft der Pflanzen

Was Pflanzen über Jahrtausende zu ihrem Schutz entwickelt haben, ist auch für Menschen im Kampf gegen das Altern ein Segen.


Grüne Power: Die Kraft der Pflanzen
© Pröll

Sie sind tagtäglich praller Sonne, extremer Hitze oder Kälte ausgesetzt, werden von Schimmel, Ungeziefer und sonstigem Tierfraß bedroht – und können nicht weglaufen! Trotzdem haben die Pflanzen seit Jahrtausenden überlebt. Die bemerkenswerten Abwehrmechanismen, die unsere grünen Freunde im Verlauf der Evolution entwickelt haben, macht sich eine Wissenschaft zunutze, die zunehmend an Bedeutung gewinnt: die Phytotherapie (Phyto, altgriechisch = Pflanze).

Sie möchte dem Menschen die heilenden und jung machenden Kräfte der so genannten sekundären Pflanzenstoffe (sekundär, weil sie nicht direkt dem Wachstum der Pflanze dienen, sondern Farbe, Duft und Schutz bestimmen) nahe bringen. Wie das Lycopin in der Tomate (bewahrt sie vor der schädlichen UV-Strahlung) oder das Resveratrol in der Weintraubenschale (schützt die Pflanze vor Schimmel). „Diese Substanzen“, so Markus Metka, Gynäkologe, Anti-Aging-Mediziner und Mitautor des Buchs „Die Phytohormon-Revolution“, „greifen auch bei uns Menschen sehr raffiniert ein, um uns zu schützen.“ Vor allem vor den negativen Seiten des Älterwerdens, die da sind: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Demenz; und auf der äußeren Basis: faltige, schlaffe Haut und Cellulite. „Auch was den Hormonhaushalt betrifft“, bestätigt Andreas Nather, Gynäkologe und Hormonspezialist, „können Pflanzen in Form von Phytohormonen vieles sehr positiv beeinflussen.“

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