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Handy-Akne

Bei diesen Nachrichten würden wir das Handy am liebsten für immer ausschalten: Smartphones sollen Akne, Falten und ein hängendes Gesicht fördern. Was du gegen "Handy-Hals" und "Phacne" tun kannst, liest du hier.

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Handy-Akne
© istockphoto.com

Morgens werden als Erstes SMS, E-Mails & WhatsApp-Nachrichten gecheckt, tagsüber wird zigmal telefoniert und im Netz gesurft – und schon hat man bis zu 150 Mal (!) zum Handy gegriffen. Erkennst du dich da wieder? Auweia, dann bist leider auch du bedroht von Hautproblemen, die das geliebte Smartphone auslösen kann.

Handy-Akne

Bakterien abdrehen. Wir haben sie ständig dabei – ob zu Hause oder im Job, oft dürfen Smartphones sogar mit auf die Toilette (weil man da ja endlich mal Zeit hat). Und wenn man bedenkt, dass wir sie täglich etwa 150 Mal anfassen, wird die Warnung von indischen Forschern einem erst klar. "Handys kommen mit mehr Körperteilen und mehr Bakterien in Kontakt als Toilettensitze!", warnten die Experten. Vor allem befinden sich die Bakterien auf dem Display, das wir beim Telefonieren direkt an unsere Wange gedrückt halten. So dürfen sich die Keime über einen wunderbar erleichterten Transport auf unsere Haut freuen und ungehindert für Reizungen, Pickel & Ausschlag sorgen. Das findest du eklig? Dann bitte das Display täglich ordentlich (am besten mehrmals) mit antiseptischen Tüchern oder antibakteriellem Spray plus Tuch desinfizieren. Eine kleine Investition, aber ganz viel wert sind auch (ab € 30,–) Freisprecheinrichtungen, die direkt ans Ohr geklemmt werden. Da kann das Handy sogar in der Tasche liegen, während man telefoniert – so bleibt einem die "Phacne" (= Phone Acne) erspart.

Technik-Nacken

Haltung aktivieren. Akne und Unreinheiten sind neben dem "Tech-Neck" aber eindeutig das kleinere Übel! Wegen dem ständigen, teils sehr langen Vornüberneigen des Kopfes beobachten Ärzte eine überdurchschnittliche Abnutzung der Halswirbel. Die Halsmuskulatur verkrümmt also zunehmend aufgrund des permanent gesenkten Blicks auf das Display! Noch ein Beauty-Problem: Die Wangen und der Hals werden schlaff, an Letzterem entstehen auch Längsfalten. Wer den Kopf Richtung Schwerkraft, also zu Boden neigt, verstärkt auch den Eindruck von "hängenden Gesichtszügen". Die Lösung: Halte den Kopf gerade und das Handy stets auf Augenhöhe.

Falten-Alarm

App-solutes Problem. Was fast jeder tut, ohne es zu bemerken: Beim Scrollen kneift man die Augen zusammen und verstärkt so die Zornesfalte an der Stirn und auch die Krähenfüße an den Augen. Vor allem abends, wenn Smartphone oder Tablet als einzige Lichtquelle dienen, sind Mimikfalten vorprogrammiert. In dem Fall besser: Die Technik ab- & den Schönheitsschlaf einschalten.