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Der Haut-Survival-Guide für den Winter

Für die Haut ist die kalte Jahreszeit alles andere als ein Vergnügen. Die Beauty-Expertin erklärt, wie du deine Haut im Winter am besten pflegst.

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Hautpflege im Winter

Strahlend schöne Haut - auch im Winter!

© istockphoto.com

Kälte, Wind und trockene Heizungsluft lassen unsere Haut austrocknen und brüchig werden. Um Hautrötungen, Juckreiz und Risse zu vermeiden, verrät Melita Šarić, Beauty-Expertin und Leiterin des Wellness-Centers der LifeClass Therme Sveti Martin, sieben hilfreiche Tipps.

Hautpflege im Winter

1. Lauwarmduscher

Eine heiße Dusche oder ein Vollbad sind gerade im Winter eine wahre Wohltat. Doch der Haut tut man damit keinen Gefallen. Auch wenn es draußen kalt ist, sollte man sich lieber mit lauwarmen Wasser waschen – so erhält man den schützenden Wasser-Fettfilm der Haut. Die optimale Wassertemperatur liegt zwischen 32 und 35 Grad Celsius.

2. Die richtige Wahl treffen

Moisturizer ist nicht immer Moisturizer. Viele Feuchtigkeitscremen bestehen aus Inhaltsstoffen, die auf Petroleum basieren – welches wiederum zum Austrocknen der Haut führt. Am besten greift man zu ölhaltigen Feuchtigkeitscremen mit natürlichen, hydratisierenden Zutaten, wie etwa Lavendel, Kamille oder Jojoba.

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3. Schutz von Kopf bis Fuß

Wer es nicht schon der Kälte wegen macht, sollte sich daran gewöhnen: Handschuhe und Schals sind ein MUSS, um sich und die Haut vor Wind, Regen und Schnee zu schützen. Und auch wenn es im Winter keine heißen Temperaturen hat, sollte man nicht auf den Sonnenschutz vergessen. Wintersonne kann genauso schädlich sein wie im Sommer.

4. Feuchtigkeit von innen

Wie zu allen anderen Jahreszeiten gilt auch im Winter die Devise „viel trinken“. Gerade wenn es kälter wird, neigen wir dazu wenig Flüssigkeit zu uns zu nehmen. Man darf allerdings nicht vergessen, dass unsere Haut auch im Winter viel Feuchtigkeit von innen benötigt.
Tipp: Ein wenig warmes Wasser mit Zitrone kann sehr erfrischend und hydratisierend zugleich sein.

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5. Sanftes Peeling

Gerade im Winter, wenn wir zum dicken Pullover greifen, bilden sich vermehrt Schüppchen auf unserer Haut. Dadurch kann die Feuchtigkeit von Cremes und Pflegeprodukten nicht ordentlich aufgenommen werden. Wer also eine glatte und rosige Haut im Winter haben möchten, sollte ein bis zwei Mal pro Woche ein sanftes Peeling auf Gesicht und Händen durchführen. Für ein optimales Ergebnis, nach der Behandlung eine Feuchtigkeitscreme auftragen.

6. Nach der Dusche

Auch die richtige Technik zum Abtrocken nach der Dusche ist wichtig, um die Haut vor Schäden zu schützen. Daher nicht wie gewohnt mit dem Tuch rubbeln, sondern leicht abtupfen, so dass ein wenig Feuchtigkeit auf der Haut bleibt. Danach eine Bodylotion auftragen und so die Feuchtigkeit verschließen.

7. Raumklima

Die Wärme der Heizungen machen das Zimmer zwar gemütlich, entziehen aber der Luft und damit auch der Haut die Feuchtigkeit. Um die Luftfeuchtigkeit zu Hause zu erhöhen, kann man mit einen Luftbefeuchter nachhelfen. Alternativ hilft auch ein nasses Handtuch auf dem Heizkörper.

Thema: Pflege