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Heftige Kritik: Tun Sie was, Frau Ministerin!

Drei Schuldirektoren klagen über arge Mängel an ihren Schulen. WOMAN leitete ihre Forderungen an Ministerin Gehrer weiter.


Heftige Kritik: Tun Sie was, Frau Ministerin!
© Jagendorfer

Die von Ministerin Gehrer viel gepriesene Autonomie der Schulen ist nichts anderes als eine Verwaltung des Mangels“, sagt Alexander Jersche, Direktor der Hauptschule Zwentendorf in Niederösterreich. „Die Autonomie hat mir als Direktor folgende Entscheidungsfreiheit gebracht: Ich kann mir aussuchen, ob ich die Jacke kürze oder die Hose. Kürzen muss ich.“ Wie an anderen Schulen auch, musste Jersche aufgrund von Stundenkürzungen und Reduktion der Dienstposten im letzten Schuljahr je zwei Leistungsgruppen in den ersten drei Schulstufen zusammenlegen. Dieses Schuljahr konnte er zwar die dritte Klasse wieder in drei Leistungsgruppen aufteilen, nicht jedoch die 1. und 2. Klasse. „Unter solchen Bedingungen können die Kinder nicht gefördert werden“, empört sich Jersche. „Leistungsgruppen wurden ja nicht aus Jux und Tollerei geschaffen, sondern um Kinder entsprechend ihren Begabungen optimal zu fördern.“

Heftige Reaktionen gibt es natürlich vonseiten der Eltern. Jersche: „Ich habe permanent mit aufgebrachten Eltern zu tun, die nicht verstehen, warum Leistungsgruppen an der Schule angeboten werden, wenn sie dann in der Praxis nicht existieren.“

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