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Jagd auf die Exfrau

Sonja Klima. Nach der Scheidung schießt sich die Society auf die Exkanzlergattin ein: Angeblich verlangt sie zu viel Unterhalt.


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Vor dem Gesetz ist die Sache klar: Viktor Klima, 57, Exkanzler und VW-Manager in Argentinien, ist schuld am Ende der Ehe mit Sonja, 41. „Die beklagte Partei hat sich der klagenden Partei gegenüber lieb- und interesselos verhalten“, heißt es im Urteil des Bezirksgerichts Schwechat, „sie hat eine außereheliche Beziehung aufgenommen und führt diese fort, sie hat ihre Beistandsverpflichtung gegenüber der klagenden Partei verletzt, die Ehewohnung verlassen und seine Unterhaltsverpflichtungen verletzt …“ Vor dem Gesetz ist Viktor Klima nun verpflichtet, seine Exfrau weiterhin zu unterstützen und ihr den Lebensstandard zu bewahren, den er ihr während der Ehe ermöglicht hat. Doch Herr Klima sträubt sich, erscheint nicht zu den Scheidungsverhandlungen, lässt stattdessen über seinen Anwalt Johannes Ehrenhöfer verlautbaren: „Ich leite ein weiteres Verfahren wegen Aufteilung des ehelichen Vermögens ein.“

Zwischen den Stühlen. Sonja Klima – geschieden, aber finanziell nicht abgesichert – sitzt zwischen allen Stühlen fest. Und wer sich nicht bewegen kann, auf den wird scharf geschossen. So hat die Gesellschaft immer funktioniert, und so tut sie es auch diesmal. Denn im Fall Klima hat die Society längst ihr eigenes Urteil gefällt: Frau Klima, so hat ein Großteil der Society rund um Kartnig, Schimanko, Schiller & Co entschieden, solle gefälligst wieder arbeiten gehen. Und sich überzogene Unterhaltsforderungen abschminken. Angeblich wolle die Exfrau Klima 7.000 Euro im Monat! Und 350.000 in bar! Und zwei Häuser! Da könnte ja jede kommen! Dass eigentlich keiner so recht weiß, um welche Summen es nun wirklich geht, kümmert niemanden. „Die kolportierten Zahlen sind nur Annahmen“, behauptet Sonja Klimas Anwältin Huberta Gheneff. „Wir können noch gar nichts Konkretes sagen, weil die Gegenseite keine vollständigen Angaben zum monatlichen Verdienst Herrn Klimas macht. Erst wenn die Fakten auf dem Tisch liegen, kann eine Berechnung stattfinden.“ Zusatz: „Bis für meine Mandantin alles Finanzielle geregelt ist, können Jahre vergehen.“

Schulden. Ähnlich nüchtern präsentiert sich nach WOMAN-Recherchen die Situation rund um die viel diskutierten Immobilien, um die es im Aufteilungsverfahren geht: Ein Haus in Schwechat – laut Grundbuchauszug in Sonja Klimas Besitz, sie wohnt auch darin – ist mit 218.000 Euro verschuldet. Sollte ihr das Haus zugesprochen werden und sie es verkaufen wollen (aktueller Marktwert: maximal 300.000 Euro), steigt sie nach Abzug der Kosten, die eine solche Transaktion mit sich bringt, mehr oder weniger mit null aus. Ebenso verhält es sich mit dem Bauernhaus im burgenländischen Limbach: Die Kredite zur Renovierung (das Haus ist erst zu einem Drittel instand gesetzt) rissen ein Loch von über 200.000 Euro in das alte Gemäuer. Auch hier scheint ein Verkauf die einzige Lösung, und wieder wird Sonja Klima, so sie das Haus bekommt, gerade mal mit null aussteigen. Freunde verraten, dass es Frau Klima gerade um das Schwechater Haus schade wäre: Die Grünflächen direkt vor dem Haus laden zu langen Spaziergängen mit den beiden Hunden Merlin und Rasti ein. Und nebenan ziehen bald neue, lieb gewonnene Nachbarn ein: Viktor Klimas Sohn Jan, mit dem sich Sonja Klima trotz der Scheidung von seinem Vater gut versteht.

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