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Jordanien: Dem Himmel ganz nah …

Sesam öffne dich. Ob Wüsten-Trips oder City-Touren: Jordanien, das Land der Bibel, bietet 1001 Möglichkeiten für einen paradiesischen Urlaub.


Jordanien: Dem Himmel ganz nah …
© Haiden-Baumann

Steine, Staub und Wüstensand: Es ist eine karge, lebensfeindliche Landschaft, die sich vom Flughafen in Amman hinunter in die Jordansenke zieht. Nur ein paar Ziegen und Kamele suchen hier – entlang der Autobahn und in Sichtweite vereinzelter Beduinenzelte – nach Nahrung. Mit jedem Meter, den wir weiter unter den Meeresspiegel gelangen, wird der Himmel diesiger und der Boden so rissig wie Elefantenhaut. „Sehen Sie die Ausgrabungsstätte dort unten?“, fragt unser Guide, „da wurde Jesus getauft. Bei uns. Und nicht gegenüber in Israel.“ Khalid ist Moslem und trotzdem stolz auf die christliche Vergangenheit und Gegenwart seines Landes. In Jordanien ist das ganz normal. Denn hier wird nicht der Hass der Nachbarländer gepredigt und die Bibel weniger als Glaubensbekenntnis denn als Reiseführer verstanden. Glauben und glauben lassen – eine Devise, die dem kleinen Land größtmögliche politische Stabilität garantiert und die das Reisen hier auch für Touristen absolut sicher macht – und das, obwohl die Pulverfässer Israel, Palästinensergebiete, Saudi-Arabien, Syrien und Irak oftmals nur wenige Kilometer entfernt sind.

* Schweben statt schwimmen. Inzwischen haben wir den tiefsten Punkt des Landes erreicht, befinden uns 400 Meter unter Normalnull und auf Augenhöhe mit dem Toten Meer, das eigentlich „nur“ ein riesiger Wüstensee ist. Fast 50 Milliarden Tonnen gelöste Salze und Mineralien verleihen seinem Wasser heilende Wirkung und uns das tolle Gefühl, schweben zu können. Denn so sehr sich der Badende auch bemüht – er wird nicht untergehen, sondern schwerelos und ohne den Einsatz von Muskelkraft im wannenwarmen, leicht-öligen Wasser vor sich hintreiben.

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