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Karlich-Show: Ein Bluff?

Barbara Karlich: Nicht alle ihre Showgäste sollen echt sein. Vier Ex-Talker packen jetzt in WOMAN aus – über getürkte Storys, verbotene Gagen und die wahre Show hinter den Kulissen …


Karlich-Show: Ein Bluff?
© Kolp

Einen „Siegbert“ hatte ORF-Talkerin Barbara Karlich, 36, in ihrer Nachmittagsshow noch nie auf der Bühne sitzen – dafür aber jede Menge „falsche Hanseln“. Das behaupteten zumindest böse Zungen – just zur eintausendsten Klappe, der Jubiläumssendung. Angeblich sollen in der „Barbara Karlich Show“ mehrmals Menschen aufgetreten sein, die nicht waren, was sie vorgaben zu sein. Werden wirklich falsche Schicksale als wahre Tragödien verkauft? Mimen tatsächlich Laiendarsteller vom Leben gebeutelte Menschen? Und kassieren sie dafür auch noch Bares?

Tatsache ist: Die „Karlich Show“ hat Erfolg. Seit dem Sendungsstart im Oktober 1999 hat die eloquente Burgenländerin im Schnitt 320.000 Zuschauer täglich vor die Bildschirme gelockt. Der Garant für den Erfolg: die peppigen Themen, direkt aus dem Alltag rauf auf die Showbühne; etwa: „Kummerfalten! Einsamkeit macht hässlich!“, „Schwiegertochter! Du kümmerst dich nicht um meinen Sohn!“ und – direkt aus den heimischen Schlafzimmern – „Jungbrunnen! Sex ist mein Lebenselixier!“. Die Themen scheinen schier unerschöpflich, bei der Rekrutierung der Talkgäste machen sich hingegen erste Ermüdungserscheinungen breit. Und das, obwohl Karlich für jede Aufzeichnung eine 70-köpfige Redaktionsphalanx beschäftigt. Diese hat sich an bestimmte Redaktionsstatuten zu halten, wonach es in Österreich gesetzlich verboten ist, für Talkgäste zu bezahlen. Erlaubt ist nur die Rückerstattung der An- und Abreisekosten.

Die ganze Story lesen Sie im neuen WOMAN