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Kinder-Elend: Wo Gott nicht mehr wohnt …

Kinder in Not: Das Hilfswerk Austria baut in Transnistrien ein Kindertageszentrum, renoviert Waisenhäuser und hilft engagierten Menschen bei der Versorgung verlassener Kinder. Jeder Cent geht direkt in diese Projekte.
PSK-Spendenkonto: Nr. 90.001.002, Kennwort „Moldawien“


Kinder-Elend: Wo Gott nicht mehr wohnt …
© Stemmer

Es ist nur ein kurzer Flug von eineinhalb Stunden. Doch die Maschine landet in einer anderen Welt: in der Republik Moldawien, die sich zehn Jahre nach dem Ende der UdSSR immer noch abmüht, die Fesseln ihrer Sowjetgeschichte abzustreifen. Ein Existenzkampf, dem zuerst die Schwächsten zum Opfer fallen: die Kinder. Im Schnitt verdienen die Menschen hier 30 Euro im Monat. Zu wenig, um eine ganze Familie durchzubringen. Immer wieder geben überforderte Eltern ihre Kinder in einem der trostlosen Waisenhäuser des Landes ab. Weitgehend sich selbst überlassen, zwischen geistig oder körperlich Behinderten, die in einer ums Überleben kämpfenden Gesellschaft von vornherein keine Chance haben, mutieren sie innerhalb von Wochen zu Schatten ihrer selbst.

Kinder in Not. Moldawien mag nicht europareif sein – Wegschauen ist es auch nicht. Deshalb startete das Hilfswerk Austria mit EU- und Spendengeldern mehrere Projekte, um die Versorgung verlassener Kinder auf einen Mindeststandard zu bringen. Gemeinsam mit der moldawischen Sozialkämpferin Anna Gobjila hat man ein Vorzeigeprojekt ins Leben gerufen: das „Small Groups Home“, in dem jedes Kind versorgt und gefördert wird.

Doch dafür wird Geld benötigt. In der Wiener Society-Lady und Spendenjägerin Jeannine Schiller wurde ein Aushängeschild mit Wiedererkennungswert gefunden. Und jetzt will die Schiller die gesammelten Spenden gemeinsam mit einer Delegation vom Hilfswerk Austria und Medienvertretern PR-wirksam in Moldawien abliefern. „Ich hab mir extra einen schwarzen Anorak nähen lassen“, verrät Schiller. „Ich kann doch nicht im Pelzmantel zu den armen Kindern fahren, in Tadschiki … – wie heißt die Stadt?“

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