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Das passiert mit deinem Körper, wenn du verliebt bist

Nicht umsonst spricht man von einem "Liebesrausch". Wir zeigen dir, was mit deinem Gehirn und Körper passiert, wenn du frisch verliebt bist.

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Körper verliebt

Frisch Verliebte fühlen sich tatsächlich als würden sie schweben.

© istockphoto.com

Du kennst dieses Gefühl... du bist frisch verliebt. Wenn du an die Person denkst, dann geht dein Puls nach oben, du fühlst dich glücklich, schwerelos und wie in einem Rauschzustand. Und das Lustige ist: Du bildest dir das alles nicht ein. Platon hat schon gesagt: "Liebe ist eine schwere Geisteskrankheit." Die Symptome ähneln tatsächlich der einer Krankheit. Und schuld sind wie immer nur die Hormone!

Forscher konnten herausfinden, dass die Körper von Verliebten ähnlich aktiv sind, wie die von Suchtkranken. Zwar erzeugt Liebe angenehme Gefühle aber kann eben auch süchtig machen. Deswegen fühlt sich zum Beispiel eine Trennung oder Liebeskummer wie ein Drogenentzug an.

Dieses Video veranschaulicht perfekt, wie wir uns fühlen, wenn wir verliebt sind:

Das passiert mit deinem Körper

1. Dopamin

Der Körper produziert viel vom sogenannten "Glückshormon", ein Neurotransmittter, der uns in einen Zustand des Glücks versetzt. Wir schweben auf Wolke 7, fühlen uns wie in einem Drogenrausch. Dopamin ist übrigens auch schuld daran, dass wir weder schlafen noch essen können, wenn wir uns verliebt haben.

2. Adrenalin

Nicht nur beim Achterbahnfahren klopft dein Herz schneller, auch wenn dein Liebster vor dir steht pocht es plötzlich. Der Grund: dein Körper stößt mehr Adrenalin aus, das aktiv und impulsiv macht. Das Aufputschhormon sorgt für die berühmten Schmetterlinge im Bauch, macht dich ruhelos und steigert deinen Blutdruck. Körperlich bist du gerade in einer ähnlichen Verfassung wie bei einer Paniksituation.

Was passiert mit dem Körper, wenn man verliebt ist

3. Oxytocin

Das berühmte Kuschelhormon wird in der Hirnanhangdrüse gebildet und sorgt dafür, dass sich Paare über längere Zeit binden. Oxytocin wird zum Beispiel bei der Geburt oder beim Stillen ausgeschüttet und sorgt für die Bindung zwischen Mutter und Kind. Wenn du lange mit deinem Partner zusammen bleiben willst, ist es wichtig viel zu kuscheln!

4. Vasopressin

Beim Sex erzeugen Frauen eine große Menge Oxytocin und eine kleinere Menge Vasopressin. Bei Männer ist es genau umgekehrt. Vasopressin vermindert Ängste und verbessert das Sozialverhalten. Es ist das Hormon, dass die Verbindung und Kommunikation in einer Beziehung stärkt.

5. Testosteron

Sehr interessant: Sind wir frisch verliebt, steigt bei Frauen der Testosteronspiegel und bei Männern sinkt er. Das männliche Sexualhormon sorgt für sexuelle Lust. Forscher gehen davon aus, dass damit die Geschlechter aneinander angeglichen werden und leichter eine Bindung entsteht.

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