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Kraftakt: Politik und Pampers - Wie unsere Politikerinnen Kind und Job schupfen

Sie entscheiden über Kindergeld, Betreuungsplätze oder Wiedereinstieg. Aber wie schaffen die Politikerinnen selbst den Spagat zwischen Kind und Job?


Kraftakt: Politik und Pampers - Wie unsere Politikerinnen Kind und Job schupfen
© Privat

Es gibt Zeiten, da unterscheidet sich das Leben heimischer Politladys kaum von dem anderer Frauen. Meistens dann, wenn es um den eigenen Nachwuchs geht. Sicher: Beruflich zeigen sie sich meist taff und unverwundbar. Kämpfen ihre Schlachten wie die männlichen Kollegen. Taktieren geschickt, ziehen bei Verhandlungen ab und zu den Kontrahenten über den Tisch, kontern routiniert Angriffe. Und als Entschädigung bietet der Gehaltszettel mehr Freuden als derjenige der Durchschnittsfrau.

Aber Geld ist eben nicht alles. Welche Mutter will schon die Geburtstagsgeschenke für ihre Kinder von der Sekretärin besorgen lassen? Und wenn das Kind beispielsweise krank ist, schaufeln sich auch Politikerinnen von Terminen frei, um den Sprössling selbst zu pflegen.
Wie leicht lässt sich nun ein Job in der Politik tatsächlich mit einem möglichst normalen Familienleben kombinieren?

„Bin keine Supermama.“ Die Wiener SP-Umweltstadträtin Ulli Sima stöhnt „beim Gedanken an diese Supermums, für die alles nur eine Frage der Organisation ist“. Die Mutter von Lukas, 10, und Marie, eineinhalb, fällt jeden Abend „halb tot“ ins Bett. „Ohne jammern zu wollen – es ist anstrengend.“ Den Frühdienst übernimmt Vater Christian Oxonitsch, um 7.30 verlässt die Familie das Haus, dann wird die Betreuung für Marie an eine der Omas delegiert. Abendtermine teilt sich Sima so wenig wie möglich ein. „Und wenn ich zuhause bin, gehört die Zeit ganz den Kindern. Dennoch: Das schlechte Gewissen gehört offenbar dazu.“

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