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Laser-Peeling: Endlich faltenfrei!

Neue Glätte: Der Kohlendioxyd-Laser lässt Knitterfältchen, Narben und Altersflecken verschwinden. Und: Er wirkt straffend und gegen Krebs.


Laser-Peeling: Endlich faltenfrei!
© Stemmer

Elisabeth Höllmüller, 49, war eine perfekte Kandidatin für den chirurgischen Dermatologen Sebastian Reischle. „Bei diesem Hautbild hätten weder Botox noch Faltenauffüller nachweisliche Verbesserungen gebracht, das optimale Ergebnis kann ich hier nur mit einem ablativen (abtragenden) CO2-Laser erzielen“, sagt der Leiter des Ambulatoriums für Lasermedizin Aestomed in Wien.

Die Buchhalterin, Mutter zweier erwachsener Kinder und seit 28 Jahren glücklich verheiratet, hat bereits 13 schwere Operationen hinter sich. „Das hinterlässt Spuren im Gesicht. Verhärmt bin ich auch, weil ich nach 32-jähriger Betriebszugehörigkeit in einem renommierten Baumeister-Büro von heute auf morgen via Fax gekündigt wurde“, erzählt die Nichtraucherin, die sich allerdings als Sonnenanbeterin outet.

Wirkungsweise. Um oberflächliche Hautschichten abzutragen, was die Zellerneuerung und damit die Neubildung von Haut fördert, eignen sich Kohlendioxyd(CO2)-Laser am besten. „Obwohl diverse Studien den Schluss nahe legen, dass nicht nur die Art des Lasergeräts, sondern im hohen Maß auch das Geschick des behandelnden Arztes ausschlaggebend für das Resultat sind“, so Wolfgang Bosch, Geschäftsführer des Wiener Ambulatoriums Aestomed. „Auch Fachkenntnisse auf dem Gebiet der Wundheilung sind unabdingbar, um eine komplikationslose Abheilung nach der Behandlung zu gewährleisten“, fügt Dermatologe Sebastian Reischle ergänzend hinzu.

Resurfacing. Ob dieses so genannte Skin Resurfacing dem tiefen chemischen Peeling (WOMAN berichtete in Nr. 6) tatsächlich überlegen ist, können auch Experten noch nicht schlüssig beantworten. Die Resultate – und Nebenwirkungen – sind jedenfalls ähnlich: Altersflecken sowie vor allem durch Photoaging verursachte Knitterfältchen verschwinden, oberflächliche Narben werden geglättet. Bei der Lasertherapie sollen sogar noch zusätzlich die Kollagenfasern schrumpfen, die Haut wird also insgesamt straffer. „Zudem kann die Lasertherapie, wie auch die Dermabrasion, helfen, so genannten Präkanzerosen (Vorstufen zum Hautkrebs, Anm. d. Red.) vorzubeugen“, erläutert der Arzt Sebastian Reischle.

Vorbehandlung. Etwa vier bis sechs Wochen vor dem Skin Resurfacing begann für Elisabeth Höllmüller die Vorbehandlung mit regelmäßigem Auftragen einer Vitamin-A-Säurecreme. „Dadurch“, so der behandelnde Arzt, „werden die immer auf der Hautoberfläche vorhandenen toten Hornzellen rascher abgestoßen und die Hauterneuerung beschleunigt, was eine schnellere Wundheilung nach der Behandlung ermöglicht.“ Auch den durch das Lasern möglicherweise verursachten Pigmentveränderungen kann das regelmäßige Vorcremen gut vorbeugen.

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PLUS: Skin Resurfacing mittels Laser