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Madonna: Rückkehr der Disco-Queen

Das Album: Für „Confessions On A Dancefloor“ entdeckte der Star die Disco-Music neu.
Die Doku: In dem Film „I’m Going To Tell You A Secret“ zeigt Madonna erstmals ihre Kinder.


Madonna: Rückkehr der Disco-Queen
© Warner

Sie nahm mich an der Hand und drückte mich an sich“, sagt Danny. „Wir tanzten den unglaublich geilsten Salsa, den man sich vorstellen kann, und sie hatte die ganze Zeit Augenkontakt mit mir. Das war der glücklichste Moment meines Lebens.“

Die Frau, von der der 22-jährige Besucher des New Yorker In-Clubs „Roxy“ so schwärmt, ist ein Vierteljahrhundert älter als er: Mit
47 kehrte Madonna Ende Oktober noch einmal an die Stätte zurück, an der alles begann. Wo sie als junge Tänzerin mit engen Leggings und bunten Chiffontüchern im Haar der Star der Szene war. Mit Wickelkleid im Retro-Style und Farrah-Fawcett-Tolle durchtanzte die Queen of Pop in der legendären Disco über 20 Jahre später noch einmal die ganze Nacht, um ihre soeben erschienene CD „Confessions On A Dancefloor“ zu promoten. Im Schlepptau ein Tross von Bodyguards und Freunde wie Lenny Kravitz und Stuart Price, der Produzent des Albums.

„Madonna ist wie ein junges Mädchen“, sagt Price. „Bei den
CD-Aufnahmen hatte ich immer das Gefühl, mit einer 18-jährigen Sängerin zusammenzuarbeiten – allerdings einer 18-Jährigen mit
sehr viel Erfahrung. Tanzmusik liegt ihr im Blut!“ Und dass die Show-Ikone nicht nur im Kopf jung geblieben ist, beweist ihr aktuelles Video: Die Bilder von einem absolut cellulitefreien Knackpo wurden von der internationalen Presse anerkennend bestaunt.

Das Trikot, das sie in dieser Szene trägt, kommt irgendwie bekannt vor – ist es doch fast eins zu eins das Kostüm, das Karen Lynn Gorney als John Travoltas Partnerin in „Saturday Night Fever“ berühmt machte. Denn Madonna, die sich für jedes Album neu erfindet, hat diesmal die späten 70er wiederentdeckt. Und das mit der ihr eigenen Perfektion: „Ich habe Abba in einem langen Brief dargelegt, wie sehr ich ihre Musik liebe, und sie regelrecht angebettelt, dass ich ihren Hit verwenden darf“, erzählt die Diva von der Entstehung der Single „Hung Up“, auf der der Refrain von „Gimme Gimme Gimme“ durchgehend zu hören ist. „Sie lassen sonst nie jemanden etwas sampeln, Gott sei Dank haben sie bei mir nicht nein gesagt.“

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PLUS: Madonnas Disco Style