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Margit Ambros: „Ich will mich neu verlieben“

Sie möchte wieder große Gefühle spüren. Am liebsten mit ihrem Mann. In WOMAN spricht sie über ihre Ehekrise.


Margit Ambros: „Ich will mich neu verlieben“
© Stemmer

Die SMS war nicht zu überlesen. „Hab einen kleinen Buben bekommen“, schrieb Margit Ambros in die Handys, „bin schon ur-freudig unterwegs.“ Die „angesimsten“ Freunde wussten allerdings, dass nicht die Geburt eines Menschenkindes zur Verkündung stand, sondern die Ankunft eines Babys auf vier Pfoten. „Ein Hovawart“, ist das Frauerl in spe ganz verzückt, „das ist eine alte Hunderasse und total gescheit.“ In einigen Wochen wird sie ihren schwarzfelligen Neuzuwachs, den sie auf „Cermak“ – ihren Mädchennamen – taufen will, vom oberösterreichischen Züchter abholen und „viel mit ihm trainieren“.

„Ich hab ja kein Kind mehr daheim“, lacht Margit Ambros, „jetzt brauch ich einen Hund!“

Sohn Matthias, 22, ist schon seit längerem ausgezogen und bewohnt mit Freundin Kathi, 21, eigene vier Wände. Und auch der andere Herr des Hauses weilt vorderhand wenig daheim. Von seinem Feuerunfall frisch genesen, ist Wolfgang Ambros, 52, gerade in „Watzmann“-Proben involviert.

Doch auch in Zeiten terminlicher Freiheit durchschreitet er die eigene Haustür weniger regelmäßig als früher. Das mag an außerhäuslichen Ablenkungen seinerseits liegen, aber auch an der Tatsache, dass sich die Gepflogenheiten im Familiendomizil geändert haben. „Der Status der Ehefrau mit all diesen unbedankten Pflichten taugt mir ganz und gar nicht mehr“, meint Margit Ambros. Sprach’s und mietete sich auf der Spitze ihres Pfalzauer Hausberges ein eigenes Häuschen. In diesem will sie nun ihrer neuen Lieblingsbeschäftigung, dem Malen, ungestört nachgehen, mit Freundinnen „a Hetz“ haben und sich vom Hovawart beschützen lassen. Der Wolfgang, verneint sie, war hier noch nicht zu Besuch. Und das ist auch richtig so. „Wir müssen uns im Moment voneinander entfernen“, meint Margit, „um danach wieder zusammenfinden zu können.“

Die ganze Story lesen Sie im neuen WOMAN