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Margit Ambros: „Ich bin total verliebt in ihn, muss dauernd an ihn denken!“

Koffer gepackt hat sie als Frau eines unsteten Popstars schon so oft, dass sie’s bereits im Schlaf kann. Und doch fehlt Margit Ambros diesmal die gewohnte Routine. Unschlüssig schlichtet sie Gewand in die Reisetasche, unsicher, ob die Sachen auch wirklich beste Wahl sind. Erschwert wird der Vorgang durch die Tatsache, dass sich ohne Unterlass ein ganzer Schwarm von Schmetterlingen in ihrem Bauch bemerkbar macht. „Es ist unser erster Liebesurlaub“, holt Margit tief Luft „ich schwebe wie auf Wolken.“


Margit Ambros: „Ich bin total verliebt in ihn, muss dauernd an ihn denken!“
© Stemmer

Der Mann, für den sie so gut sortiert sein will, ist ihr neuer Liebster: Philipp Hornstein, 40 Jahre, geschiedener Vater sechsjähriger Zwillingsbuben, als Bildhauer ein sensibler Künstler. Von wohlmeinenden Himmelsmächten geleitet, hatte es ihn im April dieses Jahres auf ein Inserat hin in die Pfalzau verschlagen. Dort war er ausgerechnet ins Nebenhaus des Ambros’schen Domizils eingezogen – in welchem freilich fast nur mehr die Frau des Hauses zugegen war. Der Herr ließ sich zuletzt immer seltener blicken.

Margit Ambros war das Alleinsein nicht nur schon gewohnt, es war zunehmend auch die bessere Alternative geworden. Auf die 50 zusteuernd und mit dem Kind aus dem Haus, wollte sie den Rest ihres Lebens nicht mehr damit verbringen, Wolferls „braune Schuhe“ zu orten und seine Termine auswendig zu kennen.

„Ich wollte nicht mehr die ‚Oide‘ sein, die selbstverständlich da ist, für alles Verständnis hat und alles schluckt.“ Eine Entwicklung, die sich heute immer mehr Frauen zugestehen – im Gegensatz zu früher, wo sich nur Männer einen Neustart in ihrer Lebensmitte herausnehmen durften.

Eine Entwicklung jedoch auch, die dem berühmten Gatten gar nicht schmeckte. Umso weniger, als er gerade wieder mittendrin war, von seinen „Gewohnheitsrechten“ Gebrauch zu machen. Und sich als Reaktion auf
sein außereheliches Engagement wie immer zwei geschlossene Augen von Margit erwartete. Dass sie sich diesmal widerspenstig zeigte, verkannte er wohl als „Torschlusspanik“ einer „Frustrierten“.

In der Tat konnte Margit die Augen nicht mehr verschließen. In erster Linie aber nicht vor dem neuen Bild, das immer größer wurde in ihr: die Vorstellung nämlich von einem Partner, der auf sie einging, „romantisch war, zärtlich und mit dem man lachen konnte“. Lange hatte sie gehofft, ihren Mann mit diesemBild doch noch irgendwie in Einklang bringen zu können. Doch die Diskrepanz war stets nur größer geworden.

„Ob der Wolfgang eine Freundin hatte oder nicht, war bis vor kurzem das Tüpferl auf dem i gewesen – jetzt aber nicht mehr das eigentliche Problem.“

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PLUS: Das WOMAN-Interview mit Margit Ambros