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5 Alltagssituationen, die sich für eine kleine Meditation eignen

Im Wartezimmer beim Arzt, an der Bushaltestelle oder beim Gehen. Nutze diese Situationen für eine kleine Meditation. Wir zeigen dir wie!

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Meditation im Alltag

Im Café meditieren? Klar doch!

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Für eine Meditations-Einheit brauchst du nicht unbedingt viel Vorbereitung oder Zeit. Du kannst eigentlich in jeder Situation meditieren. Sogar dann, wenn es laut um dich ist und du von Menschen umgeben bist. Wir zeigen dir, wie du es schaffst im Bus, im Café oder in der Arbeit zu meditieren und so ein entspannter Mensch zu werden.

»Meditation bedeutet bei sich zu sein.«

Meditation in der Arbeit

Geht es in deinem Job oft hektisch zu? Kennen wir. Mit ein paar Sekunden Meditation kannst du den Stress in der Arbeit leichter bewältigen. Egal, ob du vor deinem Bildschirm oder in einem Meeting sitzt, du in einem Laden Kleider schlichtest oder Waren einsortierst. Konzentriere dich auf deine Atmung. Atme durch den Bauch ein und durch den Bauch aus. Spüre wie die Luft durch deinen Körper strömt. Stelle dir vor, dass du mit der Einatmung helles Licht einatmest, das in jede Ecke deines Körpers kommt und mit jeder Ausatmung gehen alle Stressteilchen aus deinem Körper über die Nase nach draußen. Du kannst diese Übung in jeder Situation so lange und so oft du du willst anwenden.

Meditation beim Gehen

Du musst gerade von einem Termin zum nächsten? Nutze den Weg für eine kleine Meditation. Konzentriere dich auf deinen Gang. Du gehst aufrecht, wach und sicher. Setzt einen Schritt vor den anderen mit viel Kraft und in einem Tempo, wie es dir angenehm ist. Spüre deine Ausstrahlung, deine aufrechte Haltung und deine Zielstrebigkeit. Spüre auch, wie deine Arme sich mitbewegen, wie selbstbewusst du bist - voller Elan und Freude darüber, dass du zwei gesunde Beine hast, die dich tragen. Atme dabei tief ein und aus und merke wie du kräftiger und fitter wirst.

Meditation beim Warten

Du stehst an der Bushaltestelle oder sitzt im Warteraum beim Arzt? Ärgere dich niemals darüber, dass du warten musst. Nutze die Zeit lieber für eine Meditation. Stell dir vor, wie deine Füße über den Boden mit der Erde verwurzeln. Spüre, wie standhaft und kräftig du wirst. Wenn du kannst, dann schließe dabei die Augen oder konzentriere dich auf einen Punkt, der ein paar Meter vor dir liegt. Stell dir vor, wie dein gesamter Körper mit dem Kopf voraus nach oben wächst. Die Wurzeln in deinen Füßen sind stark und machen dich stabil. Diese Übung kannst du im Stehen oder im Sitzen durchführen.

Yoga Übung 3 Minuten für jeden Tag

Meditation vorm Schlafengehen

Lege dich ins Bett. Am besten liegst du auf dem Rücken, die Beine etwas breit, die Arme neben dem Körper und die Augen geschlossen. Spüre nun wie dich die Erdanziehungskraft ins Bett zieht. Erlaube deinen Muskeln nachzugeben. Deine Fersen, die Zehen, deine Waden, deine Knie, deine Oberschenkel werden schwerer und sinken immer weiter ein. Dann folgt deine Körpermitte, deine Hüften, deine Wirbelsäule, deine Schulterblätter, dein gesamter Rücken und deine Schultern. Entspann deine Muskulatur und lass sie müde und schwer werden. Schließlich wird auch dein Hals, dein Kopf, deine Augen und dein Mund immer schwerer. Entspanne dich und atme in deinem Rhythmus tief ein und aus. Spüre die gesamte Schwere deines Körpers.

Themen: Yoga, Stress