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Meinem Bauch geht’s gut!

Frauenkrankheit: Vor allem Frauen leiden oft unter Problemen im Magen- und Darmbereich. Experten erklären, warum.
Naturmedizin: Von Kräutertees bis zu Massagegriffen: Mediziner verraten, wie man Verdauungsstörungen sanft lindert.


Meinem Bauch geht’s gut!
© Pröll

Fast jede Frau kennt das: In unangenehmen Situationen „vergeht uns der Appetit“ ; Belastungen bereiten uns Magenschmerzen, und wenn wir unsicher sind, haben wir ein „mulmiges Gefühl“ im Bauch. Normalerweise vergeht das Unwohlsein rasch wieder. Doch bleiben Konflikte oder belastende Situationen über längere Zeit bestehen, können so genannte funktionelle Magen-Darm-Störungen entstehen.

Frauenleiden. Typisch für diese Art von Erkrankungen: Obwohl sich die Patientin nicht gesund fühlt, zeigen Ultraschall oder Magen-Darm-Spiegelungen keine organischen Schäden. „Frauen sind von diesen funktionellen Störungen viel häufiger betroffen als Männer“, weiß Dr. Marcus Franz, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, der im chicen „Woman &Health“-Center in der Wiener Innenstadt (Laurenzerberg 2, Tel.: 01/533 36 54) ordiniert.

Den Hauptgrund für die geschlechtsspezifische Differenz ortet der Experte im unterschiedlichen Umgang mit belastenden Situationen: „Während Männer dazu neigen, Stress in Aggressionen umzuwandeln, tendieren Frauen dazu, Belastungen zu somatisieren: Bei ihnen schlagen sich Konflikte schneller auf den Magen oder
den Darm“.

Sanfte Methoden. Gerade bei Befindlichkeitsstörungen im Magen-Darm-Bereich, die nicht durch organische Erkrankungen ausgelöst werden, haben sich nichtmedikamentöse Methoden bewährt. Leichte Verstimmungen lassen sich oft schon mit Wärmeflasche und Pfefferminztee beheben. Auch das Drücken bestimmter Akupressurpunkte kann innerhalb weniger Minuten für spürbare Erleichterung bei diversen Unpässlichkeiten sorgen.

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