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Miranda Kerr im WOMAN-Interview

Sie hat alles, was man sich wünschen kann. Karriere, Familie und einen fitten Body. Trotzdem wirkt WOMAN traf die Australierin in München zum Gespräch.

Miranda Kerr im WOMAN-Interview

Sie ist Supermodel, Ehefrau von Orlando Bloom, Mutter und laut dem australischen Magazin WHO die schönste Frau der Welt. Und seit neuestem ist Victoria’s-Secret-Engel Miranda Kerr Teil der Easytone-Kampagne von Reebok. Zum Launch gab es einen Europa-Termin in München, WOMAN war dabei. Im exklusiven Österreich-Interview erzählt die sehr bodenständig wirkende Australierin, warum Stillen gut für die Figur ist, wie sie sich in Form hält und warum sie die Einzigartigkeit jeder Frau bewogen hat, ein Buch zu schreiben.

WOMAN: Sie wirken so voller Elan. Gibt es auch Tage, an denen Sie ganz faul sind?

Kerr: Irgendetwas mache ich jeden Tag. Sei es Yoga , Pilates, ein paar Balance-Übungen oder Training mit leichten Gewichten. Und ich laufe meinem Sohn hinterher, das ist ja auch eine Art Workout (lacht) . Ich bin eine sehr aktive Person. Manchmal gehe ich auch einfach mit meinem Mann und meinem Sohn spazieren.

WOMAN: Die Vorstellung, einmal einen Tag nur auf der Couch zu liegen, reizt Sie nicht?

Kerr: So einen Tag habe ich lange nicht mehr gehabt. Ich bewege mich einfach gern und mein Mann auch. Wir motivieren uns gegenseitig. Und mit meinem Sohn kann ich mich sowieso nicht einfach hinsetzen. Er läuft ständig herum. Ich bewege mich auch mit ihm gemeinsam. Wenn ich Yoga mache, setzt er sich manchmal auf mich drauf. Ich glaube, er denkt, ich bin sein großes Spielzeug.

WOMAN: Wie haben Sie es nach der Geburt geschafft, Ihre Traumfigur wiederzubekommen? Gab es ein strenges Programm?

Kerr: Ich habe ungefähr ein Jahr lang gestillt, das hat mir sehr geholfen, wieder in Form zu kommen. Denn ich habe besonders darauf geachtet, das Richtige zu essen, damit Flynn die besten Nährstoffe bekommt. Außerdem habe ich recht schnell wieder mit Pilates angefangen. Das ist super, weil man sich gezielt auf einen Bereich konzentrieren kann, den Hintern, die Beine … Und ich "benutze" meinen Sohn als Trainingsgerät. Ich mache Kniebeugen, während ich ihn auf dem Arm halte. Das macht ihm unglaublich viel Spaß.

WOMAN: Haben Sie bei so viel Aktivität auch einen Lieblingssport?

Kerr: Ich bin nicht der Typ für klassische Sportarten wie Tennis, Football. Ich mag lieber Yoga , Wandern oder Pilates.

WOMAN: Wie passen da die Easytones dazu?

Kerr: Fitness ist ein Teil meines täglichen Lebens, das ergänzt sich dadurch sehr gut und ist glaubwürdig. Ich trage die Easytones (Schuhe mit Luftkissen in der Sohle, die für leichte Instabilität sorgen. Das fördert die Fettverbrennung und den Muskelaufbau, Anm.) natürlich auch selbst, ein Paar habe ich, wenn ich im Haus herumlaufe, und eines benutze ich bei meinen Spaziergängen. Dann habe ich auch noch etwas für meine Muskeln getan.

WOMAN: Auch das richtige Essen ist wichtig. Was haben Sie heute gefrühstückt?

Kerr: Zwei Eier und Avocado . Ich liebe Avocado!

WOMAN: Sind Sie beim Essen immer streng zu sich?

Kerr: Wenn ich etwas wirklich möchte, dann esse ich das auch, zumindest ein bisschen. Meine Regel ist 80 Prozent gesund, 20 Prozent je nach Gusto.

WOMAN: Bei welchen Dingen werden Sie schwach?

Kerr: Das kommt ganz auf den Tag an, es gibt nichts Bestimmtes. Aber ich mag dunkle Schokolade. Die hat außerdem viel Kakao, da ist man nur ein bisschen schlimm.

WOMAN: Was kommt bei Ihnen zuhause auf den Tisch?

Kerr: Ich koche unglaublich gerne! Und ich gehe oft auf dem Bauernmarkt einkaufen. Am liebsten koche ich mit viel Gemüse, Fetakäse, Oliven, Sprossen, Nüssen, Fisch. Und ich liebe Heidelbeeren.

WOMAN: Sie sind eine sehr beschäftigte Frau. Wie schaffen Sie es, Beruf, Familie, Sport und Muttersein unter einen Hut zu bekommen?

Kerr: Das ist viel Arbeit (lacht) . Man muss sich die Zeit wirklich gut einteilen. Seit ich meinen Sohn habe, arbeite ich weniger und suche mir die Jobs genauer aus. Ungefähr 60 Prozent meiner Zeit bin ich bei ihm, und 40 Prozent arbeite ich. Ich habe meinen Fokus von der Karriere mehr Richtung Familie verschoben.

WOMAN: Und wie bringen Sie den Sport unter, wenn Sie beruflich unterwegs sind?

Kerr: An den Orten, wo ich öfter bin, Los Angeles, New York, Sydney, habe ich Personal Trainer für Power Yoga und Pilates, mit denen ich arbeite. Und wenn ich reise, mache ich allein Yoga. Man muss einfach flexibel sein, alles so gut machen, wie man kann, und nicht zu streng mit sich selbst sein.

WOMAN: Wie bekommen Sie Ihren Kopf frei?

Kerr: Yoga entspannt mich sehr. Lange Spaziergänge, egal wo ich bin. Die Zeit mit meiner Familie gibt mir viel. Und ich lese, gehe an den Strand.

WOMAN: Die Leser des australischen Magazins WHO haben Sie bereits zum zweiten Mal zur schönsten Frau der Welt gewählt, mit Ihrem Gesicht verdienen Sie Ihr Geld. Haben Sie ein Schönheitsgeheimnis?

Kerr: Ich habe eine eigene Bio-Kosmetiklinie gegründet, Kora Organics ( www.koraorganics.com , in Österreich nur online erhältlich) . Mein absolutes Lieblingsprodukt ist der Rose Mist. Den trage ich über Nacht auf oder im Flugzeug, das bringt die Haut wirklich zum Leuchten.

WOMAN: Sie sind ja nicht nur als Model erfolgreich, sondern haben auch ein Buch geschrieben, "Treasure Yourself" (Schätze dich, erschienen bei Hay House). Wie kamen Sie auf die Idee, dieses Buch zu verfassen?

Kerr: Mir haben immer wieder junge Frauen erzählt, dass sie gelesen haben, wie ich mein Leben führe, und dass ich sie dazu inspiriert habe, besser auf sich achtzugeben, gesünder zu essen. Mein Beispiel hat ihnen geholfen, ihr Leben zu verändern. Also habe ich mir gedacht, das könnte ich auch in ein Buch verpacken. Ich wollte, dass es Frauen dazu ermutigt, sich selbst zu umarmen und zu schätzen. Jede Person ist einzigartig, es gibt keinen "richtigen" Weg. Jede Frau hat so viele wunderbare Eigenschaften, die sie der Welt zeigen soll. Genau die sollten wir an uns schätzen und nicht versuchen, etwas anderes zu sein. Das Buch soll jede Frau ermutigen, die beste Version von sich selbst zu sein und sich so zu akzeptieren, wie sie ist.

Redaktion: Pia Kruckenhauser

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