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Musik-Ikone: Abschied von Cher

Mit einer Farewell-Tour verabschiedet sich Cher von ihren Fans. Der Superstar im intimen WOMAN-Talk über Leben & Liebe.


Musik-Ikone: Abschied von Cher
© Warner

Ganze drei Generationen umfasst ihr Publikum, vereint steht der Zeitzeuge aus den Sixties mit Sohn und Enkel vor der Bühne. Alle sind sie gekommen, um eine der größten Ikonen der Musikgeschichte ein letztes Mal live zu erleben. Die Abschiedstour, die Cher am 1. 6. auch nach Wien führt, ist die erfolgreichste Tournee, die eine Künstlerin je auf die Bühne gebracht hat. Über drei Jahre wird sie unterwegs sein, in überfüllten Hallen ihre Hitrevue zum Besten geben – und dann ist Schluss. „Endgültig“, sagt Cher, „wer’s nicht glaubt, der kennt mich nicht.“ Nach 40 Jahren Live-Karriere will sie sich nach dieser letzten, fulminanten Best-of Show den Tour-stress nie wieder antun. „Mein Treibstoffreservoir ist nicht unbegrenzt“, sagt die 58-Jährige, „und ich habe noch viel vor.“ Nach Afrika möchte sie reisen und sich um Charity-Projekte kümmern. Irgendwann in Frankreich leben. „Einfach ausspannen und frivol sein, haha!“ Ein paar Filmrollen annehmen, hie und da auch Alben einsingen.

Eine Aussicht, die den Abschiedskonzerten die Sentimentalität nicht wirklich nehmen kann. Denn mit Chers „Farewell“ stirbt wieder ein Stück der faszinierenden Ära, die einst die westliche Welt in ihren Grundfesten erschütterte: die Zeit der Hippies, die Zeit des Aufbruchs einer ganzen Generation. Viele im Publikum waren damals live dabei. Noch mehr wären es gern gewesen. Denn Love & Peace ist auch bei den Jungen wieder angesagter denn je.

Jugendkultur der 60s. Und die Frau da oben auf der Bühne hat alles verkörpert, was in den Sixties Religion war: Auflehnung gegen das Spießertum, Unabhängigkeit statt Karriere und Geld, Liebe statt Krieg, ein Geist von Freiheit, Hoffnung und Veränderung.

Cherilyn Sarkisian La Piere und ihr Mann Sonny Bono alias Sonny & Cher waren die Paradekinder der Revolution. Er aufstrebender Plattenproduzent, sie hoffnungsvolle Sängerin mit Nebenjob Kellnerin, waren sie nicht nur privat ein Ehepaar, sondern auch geschäftlich ein perfektes Team.

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