Ressort
Du befindest dich hier:

Natalia Corrales-Díez:
»Ich war Grassers Projekt«

In WOMAN spricht die Exfreundin des Finanzministers exklusiv über ihre Kindheit als Flüchtling, wieso China sie reizt – und was bei der Trennung wirklich ablief …


Natalia Corrales-Díez:
»Ich war Grassers Projekt«
© Froese

Tsunami, Unfall mit Brustbeinbruch, geplatzte Hochzeit, dreimal Wohnungswechsel, neuer Job. Es war ein bisschen viel dieses Jahr!“, zählt Natalia Corrales-Díez, 28, die schlimmsten Ereignisse der letzten Monate auf. Dass sie Ende letzten Jahres der Flutwelle in Asien entrann – sie hatte mit ihrem Exverlobten, Minister Karl-Heinz Grasser, 36, Urlaub gemacht –, war wohl ein Wink des Schicksals, das sie dann in den nächsten Monaten mit voller Wucht traf. Doch aus den leidvollsten Momenten schöpfte die Argentinierin neue Kraft, die sie nun in andere „private Projekte“ investiert. Und sie sagt sogar wieder: „Das Leben ist herrlich!“

WOMAN: Sie verbrachten eben mit 50 Asylantenkindern einen Erlebnistag.Wollen Sie zur neuen Charity-Lady avancieren?
Natalia (lacht): Nein, dazu fehlt mir das Alter! Ich bin selbst ein Flüchtlingskind und wollte helfen. Diesen Kindern fehlen die finanziellen Mittel, Freizeit zu gestalten. Ich wollte ihnen einen Tag schenken: Planetarium, Riesenrad, Essen, Basteln. Und den „Wuzzler“, wo sie Spaß haben. Freude sollte kein Privileg sein!
WOMAN: Sie sind eine Migrantin. Eine Seite Ihres Lebens, über die nicht viel bekannt ist …
Natalia: Meine Eltern kommen aus Paraguay, einem Land, das 35 Jahre unter Strössners Diktatur stand. Mein Vater war Oppositioneller, wurde gefangen genommen und nach Argentinien ausgewiesen. Als vier Monate vor meiner Geburt eine Militärdiktatur an die Macht kam, suchten meine Eltern bei der UNO um Schutz an. So kamen wir ins Auffanglager nach Traiskirchen …

Das ganze Interview lesen Sie im neuen WOMAN