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Porträt einer Erfolgsfrau.

Es gibt wenige Spitzenmanagerinnen, die noch beschäftigter sind als sie. Dabei erlebt man Elisabeth Gürtler, 54, selten entnervt, und dazu sieht sie – wie unfair! – stets aus, als käme sie frisch vom Friseur. Trotzdem hat die Chefin der Sacher-Hotels nur wenige Neider.


Porträt einer Erfolgsfrau.

Die meisten sind wahrscheinlich einfach nur froh, sich nicht täglich mit einem derart übervollen Terminkalender konfrontieren zu müssen.
Kaum ist die Neueröffnung des teilrenovierten „Sacher Wien“ über die Bühne gegangen, muss Gürtler sich ab sofort einen weiteren Termin auf ihren berühmten handgeschriebenen Listen notieren: die monatliche Sitzung des Generalrats der Oesterreichischen Nationalbank. Soeben wurde die Hotelière nämlich in den Kreis derer gewählt, die für das Land Währungspolitik machen. „Ein sehr interessantes Gebiet“, sagt Gürtler, „ich freue mich darauf.“ Bescheidener Nachsatz: „Obwohl – ich habe zwar gute volkswirtschaftliche Kenntnisse, einen klaren Menschenverstand und bin Betriebswirtin. Aber ich frage mich doch, wie ich zu der Ehre komme. Ich hoffe, ich kann etwas im Generalrat beitragen.“

Erfolgsrezept. Bescheidenheit als Erfolgsrezept – für Elisabeth Gürtler ist es immer aufgegangen. Als Spross der Unternehmerfamilie Mauthner wurde sie von klein auf leistungsorientiert erzogen und ist auch heute noch in der familieneigenen Fritz Mauthner Gruppe aktiv (die u. a. ein Hotel besitzt und Saatgut produziert und vertreibt). Die junge Elisabeth Mauthner war sogar Vizestaatsmeisterin im Dressurreiten, studierte später Handelswissenschaften, wurde Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer und sitzt heute u. a. im Aufsichtsrat der Erste Bank.

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