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Preisverdächtig: Wer Frauen pusht, gewinnt!

WOMAN und das Bundesministerium für Frauen prämieren die besten Ideen für Frauenfreundlichkeit. Die ersten Bewerbungen im Überblick.


Preisverdächtig: Wer Frauen pusht, gewinnt!
© Wakolbinger

Was haben ein Frauentreff, zwei Banken, ein IT-Consultant und ein Kindergarten gemeinsam? Üblicherweise gar nichts. Im konkreten Fall aber sehr wohl: Alle fünf unterstützen Frauen dabei, den Balanceakt zwischen Wickeltisch und Schreibtisch, Hausaufgaben und Business-Meeting besser zu schaffen – jeder auf seine eigene Art.

Ausgezeichnet. Für die WOMAN-Redaktion ist es keine Frage: Engagements wie diese gehören belohnt. Deshalb inspiziert WOMAN heuer bereits zum zweiten Mal die frauenfreundlichsten Betriebe des Landes. Gepunktet werden kann mit sämtlichen Maßnahmen, die uns Frauen den Joballtag mit Kindern erleichtern oder den Weg nach oben frei halten: Flexible Arbeitszeitarrangements, betriebliche Kinderbetreuung, Wiedereinstiegshilfen nach der Babypause oder Forcierung der Väterkarenz sind ebenso gefragt, wie Chancengleichheit bei Gehalt und Aufstieg. (Bewerbungsleitfaden für den WOMAN-Award 2004 im Anhang).

Heuer wird der WOMAN-Award gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit und Frauen noch in zwei weiteren Kategorien aufs Podest gereicht: In der Sparte „Initiativen & Projekte“ werden erstmals innovative Ideen, nützliche Einrichtungen oder Einzelpersonen, die Frauen im Joballtag den Rücken stärken, prämiert; und als „Traumpapa“ besonders engagierte Väter für ihren Einsatz geehrt.
Daddy Cool. In dieser Klasse eben schon sehr preisverdächtig: der IT-Consultant Benno Waidmann. Der Angestellte des internationalen Beratungsunternehmens „Anite“ in Wien trat dieser Tage bereits zum zweiten Mal die Väterkarenz an! „Ich wollte immer zumindest eine Zeit lang die Hauptbezugsperson meiner Kinder sein“, schwärmt der 38-Jährige. „So kann ich mich in die Erziehung voll einbringen und entlaste dazu meine Frau.“

Schon mit Söhnchen Aaron, 3, genoss der begeisterte Papa ein halbes Jahr in Zweisamkeit daheim. Einziger Schönheitsfehler: „Die Zeit ist viel zu schnell vergangen!“ – sprach’s, und holt das Versäumte jetzt mit dem einjährigen Benedict nach. Benno Waidmanns Frau Michaela konnte somit problemlos ihren Job als Revisorin bei der AMA wider aufnehmen.

Die ganze Story lesen Sie im neuen WOMAN