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Resetarits: „Mir reicht’s jetzt!“

Seit Karin Resetarits, 43, vor einem Jahr auf der „Liste Hans-Peter Martin“ ins EU-Parlament eingezogen ist, wurde sie nicht müde zu betonen, dass sie und der „Saubere-Weste-Mann“ Martin wie zwei Boote in einer Segelregatta sein werden: „Und jeder steuert seinen Kurs.“ Jetzt stießen die Überraschungssieger der EU-Wahl 2004 frontal zusammen. Der selbst ernannte Aufdecker Martin schießt sich auf die EU-Wahlkampfabrechnungen der Exmoderatorin ein. Die will sich zwar nicht fürchten, bereitet aber ihre Flucht vor: Mit der Familie zieht sie von Wien nach Brüssel. Und beruflich sucht sie Schutz bei der liberalen Partei im EU-Parlament.


Resetarits: „Mir reicht’s jetzt!“
© Beck

Im WOMAN-Interview erklärt sie, warum das Zerwürfnis unvermeidlich war und welche Fehler sie gemacht hat.

WOMAN: Sie hatten unlängst Alpträume von bösartigen Ratten. Schlafen Sie schon besser?
Resetarits: Anfangs hat es mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Langsam erhole ich mich aber von dem Schock, dass ich ständig eine aufgelegt bekomme. Ob die Ratten Martin symbolisiert haben, weiß ich nicht. Wäre er ein Tier, dann wohl eher ein Chamäleon.
WOMAN: Haben Sie in letzter Zeit öfter gebetet?
Resetarits: Ja, ich habe viel mit meiner verstorbenen Mutter gesprochen. Meine Mutter hat immer gesagt, hör auf mich, denn ich hab die Erfahrung. Und so wie ich auch nie auf meine Mutter hören wollte, habe ich auch alle Warnungen vor Hans-Peter Martin in den Wind geschlagen. Ich wollte halt meine eigenen Erfahrungen machen.

Das ganze Interview lesen Sie im neuen WOMAN