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Riess-Passers Kleider: Was dürfen Polit-Outfits kosten? Und wer soll sie bezahlen?

Exvizekanzlerin Riess-Passer soll sich mit Parteigeldern eingekleidet haben.


Riess-Passers Kleider: Was dürfen Polit-Outfits kosten? Und wer soll sie bezahlen?
© Stemmer

Das hat sich die beliebte Expolitikerin bestimmt anders ausgemalt. Was nützt da ein Abgang in Würde? Ein Ausstieg mit Haltung? Ein Verzicht auf Sesselkleberei? Wenn im ganz privaten Kleiderschrank, im Schuhkastel und im Handtaschenregal die Feinde des reinen Gewissens lauern …

Da sollen sich Designerteilchen stapeln, um deren Einkaufspreis vierköpfige Familien ganze Monate essen könnten. Taschen eng geschlichtet sein, deren Preis etwa dem Jahreseinkommen eines „kleinen Mannes“ entspricht.

Susanne Riess-Passer, 44 und Generaldirektorin von Wüstenrot Österreich, hat dieser Tage jede Menge zu dementieren. Seit Wochen ist ihre (und die ihres ehemaligen Wegbegleiters Jörg Haider und der FPÖ) Spesengebarung Thema in den Schlagzeilen.

Der neue FP-Mann Heinz-Christian Strache macht Kassasturz – und will „unfassbarer Geldverschwendung“ auf der Spur sein.

Konkret: Die Exvizekanzlerin soll allein im Jahr 2001 Spesen in Höhe von 37.571 Euro ausgegeben haben. Davon 22.081 Euro mit der FPÖ-eigenen Visa-Kreditkarte bezahlt – und das ohne dazugehörige Belege. Ein Gutteil, so behauptet Strache, „für Schuhe, Kleider und Taschen“.

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