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Schlank-Programme am Prüfstand

Eins ist klar: Der Speck muss weg. Aber wie? Am besten nach Plan. Also, auf in die nächste Buchhandlung. Dort stapeln sich Diät-Ratgeber ohne Ende. Die alle sehr verlockend klingen – als gäb’s nichts Leichteres, als sich von ein paar überflüssigen Kilos zu trennen …


Schlank-Programme am Prüfstand
© Pröll

Man muss sich nur noch entscheiden, ob man „Abnehmen mit Glücksgefühlen“ (wie etwa bei der Glyx-Diät) bevorzugt oder doch besser auf die Gourmet-Rezepte der „Forever Young Sterne Diät“ von Ulrich Strunz vertraut, wo immerhin bis zu zehneinhalb Kilogramm in vier Wochen auf der Strecke bleiben sollen.

Vorsicht, Falle! Was gut klingt, ist freilich nicht immer auch gut. So mancher Abspeckwillige kann bereits ein trauriges Lied von gescheiterten Diätversuchen singen, die außer Frust, Spesen und erneuter Gewichtszunahme nichts gebracht haben. „Schlechte Diäten erkennt man daran, dass sie einseitig sind und Unseriöses versprechen“, weiß die Wiener Ernährungswissenschaftlerin Ingrid Kiefer vom Institut für Sozialmedizin. Gesunde Schlank-Programme hingegen „sehen keine großen Gewichtsabnahmen in kurzer Zeit vor. Sinnvoll ist eine Reduktion von maximal einem Kilogramm Körperfett pro Woche“, so die Expertin. Für WOMAN nahm sie zehn der derzeit populärsten Diäten genau unter die Lupe.

Jo-Jo-Effekt. Ein schlechtes Zeugnis stellt Kiefer den Trenddiäten aus den USA aus (wie etwa „Atkins“ oder „Low Carb“), die Eiweiß (wie Fisch, Fleisch) und Fette als Schlankmacher preisen und Kohlenhydrate (wie Kartoffeln, Getreide) verteufeln: „Anfangs nimmt man rasch ab. Aber isst man nach der Diät weiter wie bisher, kommt es zum gefürchteten Jo-Jo-Effekt.“ Und die Suche nach einer neuen Diät beginnt von vorne ...

Den ganzen Diättest finden Sie im neuen WOMAN