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Schönheits - OP: Nein danke!

Natur pur: Prominente Frauen von Politik bis Show sagen in WOMAN: „Wir wollen so bleiben, wie wir sind!“


Schönheits - OP: Nein danke!
© Stemmer

Jeder Mensch, der sein Gesicht zerschneiden lässt, obwohl er keinen Unfall hatte, ist sowieso gesichtslos“, findet Dagmar Koller, 65. „Eine Frau mit einer natürlichen Mimik ist allemal interessanter als eine, wo sich nichts mehr bewegt. Und“, wettert die Dagi weiter, „wenn jede zweite Frau glaubt, sie müsse so aussehen wie Julia Roberts, dann soll sie sich halt operieren lassen.“ Mit einer Operation sei es
aber meist nicht getan, meint sie weiter, und es klingt drohend: „Wenn eine damit anfängt, dann geht das ja ständig weiter. Die Damen müssten schon den Mut haben, dazu zu stehen. Und nicht irgendetwas daherschwafeln von guten Genen und gesundem Lebensstil.“ Diese Vorspiegelung falscher Tatsachen kann die Koller nicht ausstehen. Da wird sie fuchsteufelswild. „Ich habe immer versucht, mit der Wahrheit zu leben.“ Und die Wahrheit ist: Auch Dagi war schon mal beim Schönheitschirurgen. Vor vierzig Jahren wurde sie bei einem Casting mit dem bösen Satz „Mit dieser hässlichen Nase wirst du nie Karriere machen“ weggeschickt. Also wurde sie bei einem Schönheitschirurgen vorstellig. „Doch der gute Mann hat mir gesagt, dass diese und keine andere Nase in mein Gesicht passt und dass ich damit leben muss, dass es keine schöne Nase ist.“ Und genau das hat sie getan. „Ich hätte schon auch gerne so ein Stupsnaserl gehabt“, schmunzelt die Musicaldiva, „aber man muss damit zufrieden sein, was einem der Herrgott mitgegeben hat. Und“, sagt sie keck, „einfach die mangelnde Schönheit mit Talent ausgleichen. Jetzt aber geht es bei mir darum, in Würde zu altern. Ich stehe zu meinem Alter und zu meiner Disziplin und – ich finde mich auch mit den Falten schön.“

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