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Sechs Top-Managerinnen verraten in WOMAN ihre Businessgeheimnisse

Dass ich Chancen erkenne und sie auch zu nutzen verstehe, hat mich letztendlich da hingebracht, wo ich jetzt bin“, erklärt Susanne Riess-Passer, 43, nicht ganz ohne Stolz. Aber nicht nur diese Eigen-schaften ließen sie die Karriereleiter ganz nach oben erklimmen. Die Exvizekanzlerin und nunmehrige Wüstenrot-Generaldirektorin verfügt auch über enormes Einfühlungsvermögen, den Mut zur Strenge und zum Risiko. „Ohne das geht gar nichts“, weiß sie nur allzu genau.


Sechs Top-Managerinnen verraten in WOMAN ihre Businessgeheimnisse

Riess-Passer und ihre Top-Business-kolleginnen, die es in die Chefsessel der obersten Etagen schafften, haben aber noch andere Qualitäten: Fleiß, Selbstdisziplin und eiserne Nerven. Trotz allem ist ihre Zahl in der heimischen Wirtschaft leider noch immer sehr gering.

Minderheit. Die Chancen für Frauen, Toppositionen zu erreichen, sind zwar mittlerweile gestiegen, doch die Statistik zeigt auf, dass nur etwa elf Prozent der Geschäftsführungs-,Vorstands-, Aufsichtsrats- und Prokurafunktionen in Österreich von Frauen besetzt werden.

„Ein gutes privates und berufliches Netzwerk aufzubauen, das von gemeinsamen Werten getragen wird“, darin sieht die erfolgreiche Management-Coacherin Dorothee Rathjen, 34, für alle zukünftigen Spitzenmanagerinnen die Chance. Die Expertin weiter: „Frauen müssen sich in ihren Wünschen, Visionen und Interessen selbst ernst nehmen, aber sich auch trauen, Fehler zu machen und daraus zu lernen.“ Um immer erfolgreicher zu werden, sollte man sich laut Rathjen aber auch „Rückmeldungen von außen einholen, Erfolge als solche ernst nehmen und feiern. Das ist extrem wichtig, vor allem im Sinne der Burn-out-Prophylaxe.“

Erfolgscredo. Die Gefahr eines Burn-out-Syndroms will die Sacher-Chefin Elisabeth Gürtler,54, erst gar nicht aufkommen lassen: „Wenn ich weiß, dass meine Mitarbeiter gewisse Dinge besser können als ich, dann überlasse ich ihnen das Feld. Ich greife nur dann ein, wenn ich weiß, dass ich es besser kann. Das erleichtert mir den beruflichen Alltag sehr.“

Mut zur Strenge. Damit auch sie alles bestens meistert, setzt die Geschäftsführerin der Boston Consulting Group, Antonella Mei-Pochtler, 46, auf einen offenen und pragmatischen Führungsstil. „Ich verfolge eine strenge Linie, die durch Erfahrung die beste ist.“ Dazu die Management-Coacherin: „Frau Mei-Pochtler macht es richtig. Sie hat als Frau ihre natürliche Kompetenzscham überwunden und steht zu ihren eigenen Entscheidungen. Auch auf die Gefahr hin, sich dadurch wahrnehmbar von den anderen zu unterscheiden. Pragmatismus schließt aber Verbundenheit mit dem Team nicht aus …“

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