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So starten Sie durch – 25 Jobs mit Zukunft


© Jantzen

Beinahe täglich erfahren wir’s schwarz auf weiß: die neuen Rekordzahlen der Beschäftigungslosen – am Arbeitsmarkt herrscht Tristesse, da besteht kein Zweifel. Denn solange die Konjunkturkurve nur mäßig nach oben steigt, wird überall der Sparstift angesetzt. Und dann wird auch bei den Jobs gekürzt. Die ernüchternden Facts zuerst: Momentan sind 284.309, ohne Job, das sind um 4,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. 45 Prozent davon sind Frauen. Aber die gute Nachricht ist: Es gibt sie noch, die Branchen mit Wachstumspotenzial. Und die Jobs, die jetzt im Kommen sind.

Job-Chance EU. Auch wenn der jüngste Schritt in die Internationalität mit Skepsis beäugt wird, bringt er seine Chancen für den Arbeitsmarkt. Rosemarie Lichtner, Logistikexpertin bei Gebrüder Weiss in Wien: „Ich sorge dafür, dass Waren termingerecht am richtigen Ort eintreffen – von Hongkong, Chicago und Taiwan bis nach Wien, Budapest und Prag.“ Mit dem jüngsten Schritt in die Internationalität sind nicht nur Lkws, sondern auch Jobs in Transport und Logistik im Anrollen. „Früher war das eine Männerdomäne, jetzt sind aber auch immer mehr Frauen am Zug.“

Chancen auf ein neues Facelift haben Berufe in der überlaufenen Tourismusbranche. „Die EU-Erweiterung hat hier unglaublich viel gebracht“, sagt Gudrun Biffl vom Wirtschaftsforschungsinstitut. „Mit den zehn neuen Staaten wird die Personalnachfrage steigen.“ Aber, so räumt Biffl ein: „Mobilität wird hier mehr denn je verlangt.“ Manuela Lindlbauer von Lindlpower Personalmanagement sieht in der Internationalität ebenso einen neuen Trend: „Qualitätsmanager und Juristen, die mit internationalen Standards vertraut sind, werden jetzt gefragt.“

Frauen in die Forschung. Türen stehen Frauen in der Wissenschaft und Technik offen. Hier bedarf es, nach dem Lamento der Industrie, vor allem des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses. Besonders Frauen werden gefragt: in der Wachstumsindustrie der Biotechnologie, wo es zum Beispiel darum geht, pharmazeutische Produkte wie Impfstoffe zu entwickeln, oder in klassischen Ingenieurwissenschaften wie Maschinenbau und Elektrotechnik. „Frauen sind in technischen Berufen immer noch stark unterrepräsentiert“, gibt Siemens-Vorstand Brigitte Ederer zu bedenken. „Traditionelle Rollenbilder schlagen hier voll durch.“

Maria Hofstätter von der Berufs- und Qualifikationsforschung des AMS sieht damit auch in der Informationstechnologie wieder Licht am Ende des Tunnels: „Es stehen viele Entwicklungen an – und das bietet eben auch Frauen neue Chancen.“

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