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So werden Sie zur Siegerin!

Stark im Kopf: Götschl, Dorfmeister & Schild – warum die Ski-Damen (fast) jede Kurve kriegen. Plus: Die Erfolgsgeheimnisse anderer Spitzen-Frauen.


So werden Sie zur Siegerin!
© Stemmer

Eigentlich hat Fußball-profi Andreas Herzog Recht, wenn er spröde meint: „Jeder braucht einen Trainer.“ Ganz ohne mentale Stütze, die einen zu Höchstleistungen pusht und einen auffängt, wenn’ s mal nicht nach Wunsch läuft, würden wohl auch heimische Spitzenskirennläuferinnen wie Renate Götschl, 29, Michaela Dorfmeister, 31, und Marlies Schild, 23, nicht so oft auf dem Siegertreppchen stehen. Was diese drei Frauen im Laufe ihrer Karriere in jedem Fall gelernt haben, sind Biss und Ausdauer – auch wenn dafür das Privatleben allzu oft auf der Strecke bleibt. „Schließlich werde ich für das belohnt, wofür ich mich den ganzen Sommer abgerackert habe“, sieht Dorfmeister ihren Einsatz pragmatisch. Klar ist sie es, die vor dem Start ihre volle Konzentration auf die eine Abfahrt fokussiert. Klar ist sie es, die die schnellste Linie zwischen den Toren findet. Klar ist sie es, die im Ziel die Hände in die Höhe reißt – und im Hintergrund von ihrem „Schattenmann“ bejubelt wird. Aber mindestens genauso groß wie ihr Anteil am Erfolg ist auch der ihres Trainers, der seine „Frontfrau“ Rennen um Rennen und Saison um Saison coacht, beobachtet, analysiert. Und ihr einen Spiegel vorhält – um Schwächen auszumerzen und Stärken auszubauen. „Der eigene Wille ist wichtig. Doch erst durch Coaching lernt man, seine Ausdauer zu trimmen, Ziele konsequent zu verfolgen, Niederlagen einzustecken und davon zu profitieren.“

Diskretion gewünscht. Wer aber gibt schon gern zu, dass sein Erfolg nicht ganz ihm selbst zuzuschreiben ist? Oder zumindest mit Unterstützung erreicht wurde? Die meisten bestreiten es. Statistiken zeigen Gegenteiliges: Jeder dritte Spitzenmanager hat sich im Laufe seiner Karriere mindestens einmal coachen lassen. Aber: „Diskretion ist das oberste Gebot in dieser Branche“, bestätigt Wirtschaftscoach Christine Bauer-Jelinek, die mittlerweile Studentinnen, Hausfrauen und Topmanagerinnen zu ihrer Klientel zählt. „Niemand möchte Erfolg am Ende teilen und Unterstützung als Schwäche ausgelegt bekommen.“

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