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Sprechstunde: 10 Fragen an den Hautarzt

Im zweiten Teil der WOMAN-Serie beantworten Experten alle essenziellen Fragen zum Thema gesunde Haut und Haare.


Sprechstunde: 10 Fragen an den Hautarzt
© Haiden

Gesunde, gepflegte Haut und kräftiges Haar – das wünschen sich alle Frauen. Nicht zuletzt deshalb, weil ein attraktives Äußeres auch das psychische Wohlbefinden fördert. Und weil – im umgekehrten Fall – oftmals ein einziger Pickel die Stimmung in den Keller sinken lässt.

Tatsache ist: Jede Frau kann – unabhängig von Alter, Genen oder Bankkonto – selbst viel dazu beitragen, ihren Teint strahlender und ihr Haar glänzender aussehen zu lassen. Voraussetzung ist jedoch, dass sie über ein gewisses Know-how verfügt. Doch gerade in Sachen Haut- und Haarpflege sind viele Frauen verunsichert. Ist es zum Beispiel wirklich notwendig, in sündteure Kosmetika zu investieren, oder erreicht man mit günstigeren Produkten ähnlich überzeugende Resultate? Schadet tägliches Waschen dem Haar, und was hilft wirklich, wenn sich die Mähne zu lichten beginnt?

Experten-Infos. WOMAN bat ein renommiertes Experten-Team, diese und ähnlich essenzielle Fragen für Sie zu beantworten: Die Wiener Top-Dermatologen Jolanta Schmidt, Christine Hoffmann und Michael Palatin nehmen zu den zehn wichtigsten Fragen zum Thema „Haut und Haare“ Stellung und erklären alles Wissenswerte im Detail.

1. Kann die richtige Ernährung wirklich helfen, die Haut länger jung zu halten?
Ja. Ab einem Alter von 35 Jahren wirkt sich eine Ernährung, die reich an so genannten Antioxidantien ist, in jedem Fall günstig auf das Hautbild aus. Diese Antioxidantien sind deshalb von großer Bedeutung, da sie die zellschädigenden freien Radikale, die maßgeblich für den Alterungsprozess verantwortlich zeichnen, in Schach halten. Zu den wichtigsten Radikalenfängern, die wir mit der Nahrung aufnehmen können, zählen:

  • Vitamin A. Schützt Haut und Schleimhäute, stärkt die Nerven und das Immunsystem. Enthalten in Eiern, Milchprodukten, Tomaten, Spinat und Pfirsichen.
  • Vitamin C. Repariert die kollagenen Fasern (wichtig für ein straffes Hautbild!) und stärkt die Immunabwehr. Reichlich in Paprika, Hagebutten, Zitrusfrüchten, Erdäpfeln und Sauerkraut.
  • Vitamin E. Verlangsamt die Zellalterung. Ist in Weizenkeimen, Nüssen, Soja und Avocados enthalten.
  • Selen. Wirkt Altersflecken und beschleunigter Hautalterung entgegen und kommt in Fisch, Eiern und Sonnenblumenkernen vor.
  • Zink. Fördert die Wundheilung. Beste natürliche Quellen: Austern, Linsen, Leber und weiße Bohnen.
  • OPC. OPC („Oligomere Procyanidine“), auch Vitamin P genannt, sorgt für intakte Blutgefäße und hält die Haut jung und elastisch. OPC ist das stärkste bekannte pflanzliche Antioxidans überhaupt, findet sich in den Schalen und Kernen von Obst (insbesondere Trauben und Äpfeln) und kommt auch in relativ großer Menge in Rotwein vor. Viele Mediziner empfehlen daher Rotwein in geringem Maß (etwa 1/8 l pro Tag) zu den Mahlzeiten. Aber Vorsicht: Trinkt man über das empfohlene Maß hinaus, kehrt sich die zellschützende Wirkung ins Gegenteil um!

Alle 10 Fragen und Antworten finden Sie im neuen WOMAN