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Steil nach oben: Karriere in der Luft

Pilotin, Flugbegleiterin oder Airline-Managerin? Ihr Zuhause ist die ganze Welt! Vier Überfliegerinnen erzählen von ihren himmlischen Jobs. Plus: Berufe zum Abheben im Flugbusiness!


Steil nach oben: Karriere in der Luft

Freitag, 10.30 Uhr. Nur ein schmales Fenster öffnet den Blick auf die sonnige Rollbahn des Flughafens Wien-Schwechat. Im Cockpit ist es ruhig. Einzig die Klimaanlage surrt leise im Hintergrund. Nur noch wenige Minuten, bis die Boeing 777 nach Kuala Lumpur abheben wird. Die dreiköpfige Pilotencrew hat für den Langstreckenflug alle Daten wie Flugstrecke oder Betankung längst penibel durchbesprochen. Jetzt ist Zeit für die allerletzten Vorbereitungen: Pilotin Claudia Barth, 35, bringt alle Schalter in die richtige Position, ihr Kollege fragt die letzten Wetterdaten ab, gibt Windstärke, Außentemperatur und Luftdruck in den Laptop ein und berechnet anhand dieser Daten die Fluggeschwindigkeit. Jeder Handgriff sitzt. In elf Stunden wird der 300 Tonnen schwere Flieger mit 342 Passagieren an Bord in Malaysia landen.

Seit zwei Jahren fliegt Claudia Barth als einzige Frau den Langstreckenvogel Boeing 777 bei den Austrian Airlines. Der Job ist längst Routine. „Sobald wir im Cockpit sind, hat jeder seine genau definierte Aufgabe. Mit dem Fliegen wechseln wir uns ab, damit jeder einmal Pause hat.“

Zweimal pro Monat steuert Barth von Wien nach Singapur oder über Kuala Lumpur nach Melbourne oder Sydney. Nach sieben bis zehn Tagen ist sie zurück in Wien. Dann kann sie sich in mindestens fünf freien Tagen von den Flugstrapazen erholen, bevor die Tour von Neuem beginnt.

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Thema: Karriere