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Vertrieben aus Tibet: Jetsun Pema la

Jetsun Pema la. Die Schwester des Dalai Lama hilft tibetischen Kindern. Mit WOMAN sprach sie über Nächstenliebe und das Leben.


Vertrieben aus Tibet: Jetsun Pema la
© Froese

Trotz ihrer 65 Jahre wirkt Jetsun Pema la, die jüngste Schwester des Dalai Lama, agil und jugendlich. Sie ist fröhlich – trotz Kälte bei ihrem Besuch hier in Wien. Die Teetasse wärmt ihre Handflächen. Inmitten der Hektik des Restaurants wirkt sie mit ihrem ruhigen Wesen wie ein Fremdkörper.

Sie erzählt genauso gefasst von der tödlichen Krankheit ihrer Tochter wie vom harten Leben im Exil: 1949 – damals war sie neun Jahre alt – entschloss sich ihre Mutter, mit den Kindern aus der Hauptstadt Tibets nach Indien zu flüchten: „Sie fürchtete die drohende chinesische Invasion.“ Chinas kommunistische „Volksbefreiungsarmee“ marschierte 1950 in Tibet ein und setzte der Unabhängigkeit des Landes ein Ende.
Jetsun Pema la kam in Indien ins Internat, anschließend studierte sie in der Schweiz und in England. Seit 1959 lebt auch der Dalai Lama, heute 70, im Exil. Er kämpft – mit Gandhis Konzept vom gewaltlosen Widerstand als Vorbild – für die Freiheit seines Volks.

Hilfe für Waisenkinder. Mitglied seiner Exilregierung ist auch seine jüngste Schwester. Sie leitet hauptberuflich als Präsidentin die tibetischen Kinderdörfer. „Denn für meinen Bruder ist die wichtigste Aufgabe im Exil, die Kinder zu bilden.“

Die ganze Story lesen Sie im neuen WOMAN