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Warum du nie die Schlummer-Funktion bei deinem Wecker verwenden solltest

Es läuft schon automatisiert ab: Der Wecker läutet, man drückt die Schlummer-Funktion, um sich noch einmal genussvoll in den Polster zu kuscheln. Aber diese paar Extra-Minuten sind leider eher schädlich als gut!


Snooze-Button
© iStockphoto.com

Ich mache es fast täglich. Und habe mir bisher nicht viel dabei gedacht. Aber vielleicht ist genau das daran schuld, dass ich mich nach eigentlich genügend Stunden Schlaf dennoch wie gerädert und immer noch müde fühle: der Griff zur Schlummer-Funktion.

Denn diese Anwendung, die jeder Wecker hat, schenkt uns nicht nur ein paar Minuten mehr an Schlummer, sondern ebenso ein paar Nebenwirkungen, wenn das Gerät, dann nach wenigen Minuten erneut klingelt.

Laut dem Schlafforscher Rafael Pelayo der Stanford University, bringt diese Schlummer-Taktik unseren Körper und unser Hirn in Ungleichgewicht. Denn unser Schlaf läuft in Zyklen ab, die ungefähr 90 Minuten dauern. Läutet der Wecker, werden wir wach. Schlafen wir dank dem Snooze-Button jedoch wieder ein, wird dieser Zyklus von vorne gestartet. Aber meist folgt das nächste Klingen schon nach wenigen Minuten und der Zyklus hat keine Chance beendet zu werden.

Und daher fühlen wir uns so noch müder, obwohl wir doch die paar Extra-Minuten des Weiterschlafens hatten, als wenn wir gleich beim ersten Mal Klingeln aufgestanden wären.

Mehr dazu erfährst du im folgenden Video, ebenso wie einige Möglichkeiten, wie man es tatsächlich mit dem ersten Klingelton aus dem Bett schafft. Was nach der liebgewonnen Angewohnheit sicherlich nicht einfach wird...