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Nie wieder Blähungen und Verstopfung!

Du bist schlank - nur dein Bauch gleicht ständig einem Ballon? Verdauungsprobleme? Blähungen? Wie du diese Darm-Symptome ein für allemal los wirst.

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Nie wieder Blähungen und Verstopfung!

Aufgeblähter Bauch? Tell me more!

© iStockphoto

Jetzt ist es schon wieder so. Dein Bauch fühlt sich an wie ein Heißluftballon. Der Jeansbund drückt schmerzhaft ins Fleisch, am liebsten würdest du die ganze Zeit am Klo hocken. Geht aber nicht. Denn seit Tagen ... äh ... geht das nichts.

Falls es dir hilft: Du bist nicht allein. Jeder dritte Österreicher (2,6 Millionen!) leidet unter Verdauungsproblemen wie Verstopfung, Blähungen und Völlegefühl.

Unangenehm. Aber machst du dir deshalb ernsthaft Gedanken? Oder schiebst du es auch auf deinen stressigen Alltag, das viele Fast Food in den letzten Tagen? Und ignorierst so dauerhaft die Warnsignale, die dein Darm ausstößt?

Warum du die Warnsignale deines Darms nicht ignorieren solltest

Dabei hat uns schon Hippokrates, Ur-Vater der Medizin, informiert: "Alle Krankheiten beginnen im Darm." Und ganz so falsch lag der alte Grieche damit auch nicht. Schlechte Verdauung ist kein Problem des Darms allein, sondern ein Zusammenspiel aus Herz, Gehirn, Immunsystem und allem, was sich dazwischen befindet. Im Zentrum des Ganzen stehen 1400 Bakterienarten, die unseren Darm besiedeln und zusammen das sogenannte "Mikrobiom" bilden.

Da drin siedeln die Mikrobiome. Sei lieb zu ihnen, sie sind tückisch

Viele Wissenschaftler trauen der Schar der Darmbakterien einiges zu. Die falsche Mischung der Lebewesen auf den Schleimhäuten gilt als Auslöser für Krankheiten: Depressionen, Autismus, Multiple Sklerose, Rheuma, Fettleibigkeit, Diabetes oder Darmentzündungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) – sie alle könnten ihre Ursache im falschen Zusammenspiel zwischen Mensch und Bakterien haben.

Mit einem Wort: hör' auf die Signale, die dein Darm ausstößt. Häufige Blähungen, Verstopfung, Durchfall, gepaart mit Müdigkeit oder Hautproblemen: all das deutet darauf hin, dass in deinem Körper etwas nicht im Gleichgewicht ist. Und zwar gehörig. Weshalb du einen Arzt aufsuchen und die Ursachen austesten lassen solltest.

Wie du deine Verdauung ins Gleichgewicht bringst

Wie aber sorgst du vor? Und stimmst deine Mikrobiome in eine friedfertige, weil ausgeglichene Stimmung? Zunächst mal: sei sparsam mit Zucker und verarbeiteten Lebensmitteln, versuche, Antibiotika wirklich nur dann einzunehmen, wenn alles andere nicht mehr hilft und ernähre dich möglichst ausgeglichen. Das wars? Natürlich nicht. Hier die wichtigsten Tipps:

1

Iss langsam. Ja, wir gehören auch zum Modell "gierige Schlinger". Weil wir manchmal einfach Heißhunger haben, weil wir gestresst sind und uns das Weckerl schnell zwischendurch hinter die Kiemen schieben. Ist aber nicht clever. Iss' langsam, kaue gründlich und lass' dir bei jeder Mahlzeit Zeit.

2

Hör mit dem Naschen auf. Ein gesunder Körper braucht nicht ständig einen Snack. Sagen Ernährungsexperten. Das ständige Naschen und Snacken erhöht unseren Insulinspiegel dauerhaft. Wer drei ausgewogene Mahlzeiten am Tag isst, der braucht auch kein Zwischendurch-Futter.

3

Trinken, trinken, trinken. Verzichte möglichst auf Kaffee mit Milch, gezuckerten Tee und Limonade. Aber Wasser darfst du so viel trinken, wie du möchtest. Am besten 2 Liter, das empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Ab und an darf es natürlich auch ein Cafe Latte sein oder ein Glas Wein – aber eben nicht täglich und vor allem nicht mehrmals.

4

Denk' positiv. Gesunde Lebensmitteln solltest du nicht automatisch mit schlechtem Geschmack, langweiliger Zubereitung und Verzicht gleichsetzen. Genieße stattdessen die Zubereitung der frischen, farbenfrohe Gemüse- und Obstsorten und freu' dich an den neuen Geschmäckern.

5

Integrier' probiotische Lebensmittel. Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kimchi (ein koreanischer Salat) und Joghurt sind eine echte Wohltat für deinen Bauch.

6

Mach' eine Darmsanierung. Damit dein Darm wieder zur Ruhe kommt, solltest du eine Darmsanierung probieren (hier die Anleitung) – und danach eine Weile auf Schonkost-Rezepte setzen...

Thema: Darm