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Welcher Stress-Typ sind Sie?

Reagieren Sie auf Belastungen mit Verspannungen? Sprießen unter Druck Pickel, oder schlägt Ihnen Stress auf den Magen? Experten verraten die besten Relax-Methoden für jeden Typ.


Welcher Stress-Typ sind Sie?
© Pröll

Er gehört zur Vorweihnachtszeit wie überfüllte Kaufhäuser und Christkindlmärkte: Stress! Geschenke besorgen, Kekse backen, Termine planen, Wohnung auf Hochglanz polieren – kein Wunder, dass sich viele Frauen gerade in der stillsten Zeit des Jahres überfordert fühlen.

Jahrhundertseuche. Glaubt man heimischen Statistiken, so leidet bereits jede dritte Österreicherin unter negativem Stress und seinen Folgen: Je etwa ein Drittel klagt über stressbedingte Kopf- und Rückenschmerzen; bei 29 Prozent äußern sich Dauerbelastungen in Herz-Kreislauf-Beschwerden. Experten bezeichnen Stress daher oft als „Seuche des 21. Jahrhunderts“.

Doch wie genau wirkt sich permanente Überforderung tatsächlich auf unseren Körper aus? Die westliche Medizin unterscheidet zwei unterschiedliche Stresspersönlichkeiten, die bei Männern wie Frauen gleichermaßen vorkommen. Der so genannte Sympathikotoniker verkörpert den klassischen „Managertyp“: Er steht unter Dauerbelastung, neigt zu Wutausbrüchen und leidet häufig unter Migräneattacken oder Einschlafschwierigkeiten. Außerdem trägt dieser Typ ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Stresshormon Adrenalin wird bei ihm verstärkt ausgeschüttet.

Ganz anders verhält es sich beim zweiten Typ: Der so genannte Vagotoniker tendiert aufgrund einer erhöhten Produktion des Stresshormons Cortisol zu Erschöpfung, Bauch- und Magenschmerzen oder Nackenverspannungen. Die Cortisol-Ausschüttung schwächt außerdem die Immunabwehr.

Leider gehen Ärzte in der Praxis auf die unterschiedlichen Stresscharaktere kaum ein. Üblicherweise werden Medikamente gegen die einzelnen Beschwerdebilder verschrieben.

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