Ressort
Du befindest dich hier:

WOMAN-Award ...das hilft uns Frauen sehr!

Ihre Chance: Die große WOMAN-Initiative belohnt die besten Ideen für Frauen- und Familienfreundlichkeit. Wir präsentieren neue, preisverdächtige Bewerber.


WOMAN-Award ...das hilft uns Frauen sehr!
© Haiden-Baumann

Die große WOMAN-Aktion geht in die Hauptphase. Täglich trudeln Dutzende neue Bewerbungen ein, ein eigenes Redaktionsteam betreut die Sichtung der Unterlagen, die Vorbereitungen für die Jury laufen auf Hochtouren. Auch heuer wird WOMAN gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit und Frauen die besten Ideen und Initiativen in Sachen Frauen- und Familienfreundlichkeit prämieren (alle Informationen siehe auch www.woman.at). Bis zur Preisverleihung im Herbst werden preisverdächtige Bewerber vorgestellt – Ideen in den Kategorien wie „Frauenfreundlicher Betrieb“, „Innovative Kinderbetreuungseinrichtungen“ oder auch „Traumpapa“.

Einer von ihnen ist Wolfgang Grünwald, 43 und Netzwerkmanager. Seine Frau Daniela ist überzeugt: „Ohne ihn wäre meine Karriere als Unternehmerin nicht möglich gewesen.“

Väterkarenz. Vor sechs Jahren hatte die 38-Jährige den Spaß an ihrem Außendienstjob verloren. Da kam ihr die Idee, eine eigene Firma zu gründen. Einziges Hindernis: Der Mut fehlte. „Ich hatte Angst, bei null zu starten. Und Kinder waren schließlich auch geplant.“ Ihr Mann Wolfgang, Informatiker bei der UNO in Wien, respektierte den Wunsch seiner Frau. Und überredete sie, das Wagnis „Firmengründung“ mit ihrem Geschäftspartner in die Tat umzusetzen. „Er sagte, ich hätte völlige finanzielle Rückendeckung von ihm, außerdem Hilfe in allen EDV-Belangen. Und wenn wir ein Baby bekämen, würde er liebend gerne in Karenz gehen“, schwärmt die gelernte Bürokauffrau heute. Im September 1998 startete sie mit ihrer Wiener Firma „Business Support“ – einer Agentur für Direct Marketing und Office-Service. Heute führt sie zehn Mitarbeiter und zählt namhafte Firmen wie VW, Porsche oder Reuters zu ihrer Klientel.

Als zwei Jahre später das erste Baby unterwegs war, „war ich gerade so glücklich über meinen beruflichen Erfolg, dass ich gar nicht zuhause bleiben wollte“. No problem – denn der Papa ging gleich nach dem Mutterschutz in Karenz. Und schaukelte nicht nur das Baby, sondern auch den kompletten Haushalt. Dabei verzichtete er auf sein überdurchschnittliches Einkommen, das höher war als jenes seiner Frau.

Als seine Kollegen ihm auch vor der zweiten Karenz grinsend einen schönen Urlaub wünschten, wusste der 43-Jährige bereits: Mit „Urlaub“ würde die kommende Zeit wahrlich nicht gleichzusetzen sein. Prägendes Schlüsselerlebnis: „Als ich zum ersten Mal mittags meinen kalten Frühstückskaffee auf dem Küchentisch stehen sah, wurde mir schnell klar, dass man mit einem Baby wirklich zu gar nichts kommt.“

Totaleinsatz. Papas „Arbeitstag“ beginnt zeitig: Um 6.00 aufstehen, um 8.00 wird Felix, 4, in den Kindergarten gebracht. Immer im Schlepptau: Moritz, das sechs Monate alte Baby. Grünwalds Alltag: lange Spaziergänge, Wäschewaschen, Bügeln, Kochen, Kinderarztbesuche und ein Babyschwimmkurs …

Die ganze Story lesen Sie im neuen WOMAN